Nachdem Kesha in einer Textnachricht behauptet hätte, Dr. Luke habe nicht nur sie, sondern auch Kollegin Katy Perry vergewaltigt, sagte letzterer Superstar vor Gericht aus und dementierte die Gerüchte.

 Katy Perry is seen, during Paris Fashion Week

Credit: Edward Berthelot / GettyImages

Katy wurde nicht vergewaltigt
“Aufgrund ihrer Bekanntheit als Musikerin, Befürworterin und Vorbild ist Katy anfällig für Gerüchte in Klatschblättern, die anstößige Sachen meist übertreiben, die wenig oder gar nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun haben. Ihre Aussage wird in diesem Fall dennoch wichtig sein. Angesichts ihrer tangentialen Beteiligung an dieser Klage und ihrer Abneigung gegenüber den Klatschkolumnen und Gerüchten, sollte ihr Vertraulichkeitsinteresse und ihre Privatsphäre respektiert werden”, erklärte Katy Perry Anwalt gegenüber “E! Online” und wollte damit bewirken, dass die Aussage seiner Mandantin unter Verschluss gehalten wird. Doch scheinbar haben sich nicht alle Anwesenden an die Reglung gehalten, der Verteidiger des Angeklagten wandte sich ans “People”-Magazin und stellte seine Sicht der Dinge klar.

“Die falsche Aussage darüber, dass Kesha vergewaltigt wurde, wurde allgemein akzeptiert und beschädigte Dr. Lukes Ruf irreparabel. Im Jahr 2016 wurde diese bösartige Tat noch verschärft als Kesha Lady Gaga erzählte, dass Dr. Luke ebenfalls Katy Perry vergewaltigt habe, was ungeheuerlich und unwahr ist”, wird der Anwalt vom Magazin zitiert und fügte hinzu: “Katy Perry hat in diesem Fall unter Eid bezeugt, dass Dr. Luke sie nie vergewaltigt hat.  Und trotzdem verweigerte Kesha eine Entschuldigung. Stattdessen gab sie eine Pressemitteilung heraus, in der sie ohne Verantwortung zu übernehmen, behauptete, dass Katy Perry tatsächlich von Dr. Luke vergewaltigt wurde. Es scheint, als ob Kesha die falsche Aussage verbreiten wollte, dass Dr. Luke Katy Perry vergewaltigte.”

Was hat der CEO von Interscope damit zu tun?
Die “Tik Tok”-Sängerin selbst ließ sich von ihrem Anwalt ebenfalls vertreten und gestand am vergangenen Montag, den 27. August 2018 vor Gericht, dass sie niemals das Gerücht der Vergewaltigung, welches Katy Perry selbst verneint hat, in die Welt gesetzt habe und dies vielmehr vom CEO des Labels Interscope weitergesagt wurde. “Um dies noch einmal klar zu machen: Dr. Luke verklagt Kesha, nachdem eine private und persönliche Textnachricht zwischen ihr und Lady Gaga aus dem Jahr 2016 verschickt wurde, kurz nachdem Interscope-CEO John Janick Kesha und Lady Gaga von dem Gerücht erzählt hatte, Dr. Luke hätte ebenfalls Katy Perry vergewaltigt. Mr. Janicks Aussage wurde im Privaten und zwischen zwei Freundinnen besprochen und hätte es niemals ans Licht der Öffentlichkeit geschafft, hätte Dr. Luke es nicht selbst für Millionen von Menschen im Jahr 2017 zugänglich gemacht.”

Auch Lady Gaga wurde demnach vorgeladen und soll laut den gerichtlichen Aussagen, welche dem “People”-Magazin vorliegen, folgendes erzählt haben: “Er sagte, dass er ein Gerücht gehört habe … Ich erinnere mich nicht genau an die Art, wie er es gesagt hat. Ich erinnere mich nur, dass es erwähnt wurde. Er sagte etwas wie-., 'Ich hörte Dr. Luke hat Katy Perry auch vergewaltigt.’”

Obwohl Katy Perry selbst die Tat verneint hat und damit scheinbar ebenfalls ihr eigenes Image schützen möchte, hat sie Dr. Luke in dem Fall geholfen. Wann die endgültige Entscheidung im Gerichtsstreit getroffen wird, ist unterdes noch nicht bekannt gegeben worden.