Beim diesjährigen Reading Festival in England stand Mike Shinoda im Alleingang auf der Bühne, gab einige Songs seines Debütalbums “Post Traumatic” zum Besten und überzeugte mit einer Performance von Linkin Parks Single “In The End”.

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Credit: Simone Joyner / GettyImages

Verarbeitete den Selbstmord von Bennington
Am 15. Juni 2018 veröffentlichte Mike Shinoda sein Debütalbum “Post Traumatic” und verarbeitete mit diesem den Selbstmord von seinem besten Freund und Linkin Park-Sänger Chester Bennington. Letzterer hatte sich am 20. Juli 2017 auf seiner Ranch in Los Angeles das Leben genommen und wurde seither bei mehreren Auftritten und Veranstaltungen geehrt. Shinoda selbst spricht immer wieder von seinem Kumpel, möchte ihn in der Band nicht ersetzen und weiß daher nicht, wie es mit LP weitergehen soll.

“Ich kann dir nicht sagen, was mit der Band geschieht. Es gibt wirklich keine Antwort und genau das ist das witzige. Selbst wenn ich etwas über eine gemeinsame Zukunft sagen würde, wäre es direkt eine Schlagzeile. Das ist einfach nur dumm, weil es wirklich keine Antwort gibt. Fans wollen es wissen und glaube mir, auch ich will wissen, was [aus Linkin Park] wird. Doch es gibt einfach keine Meldung”, erklärte Mike gegenüber dem “Vulture”-Magazin und möchte erst einmal selbst seinen Weg gehen und seine eigene LP “Post Traumatic” promoten.

Performance von “In The End”
Beim diesjährigen Reading-Festival, was von über 87.000 Menschen am vergangenen Wochenende besucht wurde, stand Mike Shinoda alleine auf der Bühne, gab einige seiner eigenen Singles zum Besten und ehrte seinen verstorbenen Freund Chester auf seine ganz eigene Art und Weise - mit einer Performance des Tracks “In The End”.

Auch das anwesende Publikum stimmte mit ein und unterstütze den 41-Jährigen, wo sie nur konnten. Hier geht’s zur bewegenden Performance: