Für den Fall der Fälle, dass Kulture einmal in die Fußstapfen ihrer berühmten Mutter treten und ebenfalls als Stripperin arbeiten möchte, hat Cardi B bereits vorgesorgt und sich mit diesem Gesprächsthema auseinandergesetzt.

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Credit: Kevin Mazur / GettyImages

Vergangenheit hat ihr die Augen geöffnet
Bevor Cardi B ihre Nummer-eins-Single “Bodak Yellow” auf den Markt brachte und es als Rapperin im Game versuchte, war sie in Amerika bereits eine gefeierte Reality-Show-Kandidatin und konnte mehrere Millionen Follower auf Instagram ihr Eigen nennen. Auch verdiente sie damals ihr Geld im Nachtleben, war als Stripperin semi-erfolgreich und erklärte gegenüber dem britischen “The Guardian”, dass ihr ihre Vergangenheit “die Augen geöffnet” habe.

“Ich habe damals mit einem Mann zusammengelebt, wir lebten bei seiner Mutter in einem kleinen Apartment mit zwei Pitbulls und Bettwanzen. Ich hatte kein Geld und konnte die Miete nicht bezahlen. Und von den 200 Dollar, welche ich selbst verdient hatte, kaufte ich mir Grass. Als ich dann im Stripclub anfing zu arbeiten, hatte ich mehr Geld und legte es an. Mit 21 hatte ich 23.000 Dollar gespart. […] Würden die Leute etwas dagegen sagen, wenn ich vorher eine Kassiererin gewesen wäre? Sie wollen, dass ich mich dafür schäme, dass ich getanzt habe. Das wird nie passieren. Ich habe viel Geld damit verdient, hatte Spaß dabei und es hat mich viel gelehrt. Es hat mir die Augen geöffnet, wie die Menschen sind, wie Männer mit Hunger, Leidenschaft und Ehrgeiz umgehen.”

 

Momma Bardi

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Gesprächsthema Nummer eins?
Mittlerweile hat Belcalis Almanzar, so ihr bürgerlicher Name, das Tanzen aufgegeben und widmet sich nur noch ihrer Karriere und ihrer kleinen Tochter Kulture. Auch hat sich die Rapperin bereits auf ein Gespräch eingestellt, welches sie mit ihrem Nachwuchs zum Thema Strippen führen wird.

“Ich werde ihr alles erzählen - einfach alles und ihr sagen: ‘Du hast eine Wahl. Ich könnte dich unterstützen und ich könnte dich verwöhnen, wenn du aufs College gehst. Oder aber du willst unabhängig sein, dann mach so weiter.’ Es ist einfach so, dass du, wenn du ein Teenager und 18, 19 Jahre alt bist und keinen Job bekommen kannst, der dir mehr als 200 Dollar pro Woche zahlt, ganz einfach Stripperin werden kannst. Ich habe es getan, weil ich keine andere Wahl hatte. Du wirst deinen Arsch von Ni**as begrapschen lassen, die weniger Geld haben als du und eine weniger gute Ausbildung haben als du. Sie werden sich hingegen besser fühlen als du, weil sie das Gefühl haben, dass du sie brauchst. Willst du so leben? So werde ich mit meinem Kind reden.”