Während Eminem sein Logo markenrechtlich schützen lassen möchte, versucht Fashion-Designer Clement Brown seine eigene Existenz zu sichern und dem ein Riegel vorzuschieben.

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Credit: David M. Benett / GettyImages

Wer gewinnt den Streit?
Nachdem Ende Juli 2018 erst Taylor Swift angeklagt wurde, die sich für ihre App “The Swift Life” beim Namen des US-amerikanischen Unternehmers Patrick Benot und dessen Firma “SwiftLife” bedient haben soll, schreibt Eminem indirekt negative Schlagzeilen: Der “Rap God”-Interpret stellte im Herbst 2017 einen Antrag, weil er sich sein jahrelang benutztes Logo - das E in Spiegelschrift - markenrechtlich schützen lassen wollte, um die zweite “E13”-Kollektion vorstellen und vermarkten zu können. Clement Brown, ein Fashion-Designer aus Detroit und Inhaber des “Three Thirteen”-Stores, versucht dem jedoch einen Riegel vorzuschieben. Laut der “Detroit Free Press” würde Eminems “E13”-Logo seinem eigenen, bereits im Jahr 2010 markenrechtlich geschütztem Motiv, zu ähnlich sehen - er hat Angst um seine Existenz.

Brown erklärte ebenfalls, dass der eingeleitete Rechtsstreit nichts mit dem Rapper zu tun habe, er Eminem “und seine Position im Hip-Hop” respektieren würde und sein Geschäft aufrechterhalten möchte.

“Als ein kultureller Designer ist es wichtig, dass wir unsere intellektuellen Güter schützen”, soll der auch aus Detroit stammende Clement hinzugefügt haben und möchte ebenfalls, dass die bereits verkauften “E13”-Produkte, die vor zwei Jahren mit der aus Michigan stammenden Firma Carhartt präsentiert wurden, vom Markt genommen werden. Eminem selbst hat sich zu diesem Rechtsstreit noch nicht weiter zu Wort gemeldet und soll von Barbara Friedman vor Gericht verteidigt werden.