Vor wenigen Wochen bezichtigte Kelis ihren Ex-Mann des Missbrauchs, jetzt zerrt sie ihn erneut vor Gericht und fordert eine monatliche Finanzspritze von Nas.

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Erneuter Disput
“Es ist verrückt. Ich bezahle momentan mehr Geld an die Mütter meiner beiden Kinder, als manche Künstler überhaupt verdienen. […] Scheidungen können verrückt und dreckig sein”, erklärte Rapper Nas nach der Trennung von Ex-Ehefrau Kelis im Winter 2010 und soll allein für seinen achtjährigen Sohn Knight 4.500 Dollar im Monat blechen. 4.500 Dollar, welche der “Milkshake”-Interpretin noch immer nicht genügen. Stattdessen sie Nas vor Gericht und möchte eine Erhöhung auf monatlich 12.500 Dollar erstreiten.

“[Ich] habe versucht, mit Kelis in den vergangenen Jahren zusammen zu arbeiten. Dennoch erlaubt sie mir nur den Kontakt, wenn es ihr gerade passt”, wurde Nas vom Portal “The Blast” zitiert, welcher sein Kind “seit Monaten nicht gesehen” hat und aktuell versuchen soll, das gemeinsame Sorgerecht zugesprochen zu bekommen.

Das sind ihre Finanzen
Um ihrer Klage Gewicht verleihen zu können, musste Kelis ebenfalls ihre Finanzen offenlegen und präsentierte die Einnahmen und Ausgaben aus dem Jahr 2017. Demnach nahm sie mit ihrer Restaurantkette “Feast Enterprises” rund 31.000 Dollar und dank Spotify und Co. 9.000 Dollar ein. Mit ihrer eigenen Firma “Bounty & Full” soll Kelis in zwölf Monaten 463.809 Dollar verdient haben und besitzt Häuser und Apartments im Wert von 1.374.000 Dollar. Auch ihren Kontostand musste die “Milkshake”-Interpretin präsentieren und soll demnach über 691.153 Dollar auf der Bank liegen haben.

Als Ausgaben gab sie unter anderem an, monatlich 4.500 Dollar für die Betreuung ihres achtjährigen Sohnes Knight und 5.726 Dollar für alle Kredite überweisen zu müssen. Für Essen, Kleidung, Angestellte und Co. gibt die Ex von Nas in 30 Tagen weitere 15.093 Dollar aus und verlangt von dem Rapper, ab sofort 12.500 statt 4.500 Dollar Kindesunterhalt zu zahlen.

Nas selbst geht mit seinen Anwälten gegen diese Forderung vor und möchte, obwohl er monatlich 100.000 Dollar spart, keinen weiteren Cent an seine Ex und den gemeinsamen Sohn überweisen.