Obwohl der Entrepreneur in den vergangenen zwölf Monaten lediglich eine Kooperations-Single auf den Markt gebracht hat, verdiente er 110 Millionen Euro und wurde zum bestbezahltesten Musiker des Jahres ernannt.
 
Puff Daddy

Credit: Kevin Mazur / GettyImages

Wie kann das sein?
In wenigen Wochen schreiben wir das Jahr 2018. Kein Wunder also, dass gerade das Wirtschaftsmagazin Forbes die letzten zwölf Monate noch einmal Revue passieren lässt und neue Ranking der Topverdiener veröffentlicht hat. Die Jungs von Coldplay schafften es demnach auf Platz fünf der bestbezahltesten Musiker 2017 und verdienten rund 74,6 Millionen Euro. Kanadier The Weeknd schaffte es auf 78 Millionen Euro, und Drake übertrumpfte seinen Landsmann mit 80 Millionen Euro.

Dreifach-Mama Beyoncé kam in diesem Jahr auf 89 Millionen Euro, welche sie durch ihre Modekollektion Ivy Park, ihre Welttournee und weitere Deals einfahren konnte, dadurch auf Rang zwei landete und sich gegen Puff Daddy geschlagen geben musste. Dieser verdiente unglaubliche 110 Millionen Euro und wurde zum bestbezahltesten Musiker 2017 gekürt, obwohl er lediglich den Track Watcha GonDo? veröffentlicht hat, welcher in Zusammenarbeit mit Rick Ross ausgenommen wurde und Aufnahmen von The Notorious B.I.G. featured. Weltweit konnte die Single in keinen Rankings landen und ihm somit auch kein Geld einbringen. Und exakt aus diesem Grund verlangen Fans von Beyoncé nun, dass die Top 5 angepasst werden müsste und ihr Superstar den Titel verdient hätte.

Ob man sich über eine Zweitplatzierung am Ende streiten muss, ist fraglich. Puff Daddy hat schließlich auch einen bestimmten Teil seiner bereits veröffentlichten Alben erneut an den Mann gebracht und damit ein wenig Geld verdient. Seine eigene Wodka-Marke, seine Management-Firma und Deals mit Revolt TV und Aquahydrate waren jedoch ausschlaggebend für seinen 110 Millionen Euro Verdienst.