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Beyoncé Starportrait

Von Destiny's Child zu Queen B. Der US-amerikanische Megastar Beyoncé Knowles hat eine Bilderbuch Karriere hingelegt, nicht nur musikalisch, sondern auch als Unternehmerin ist sie unglaublich erfolgreich.

von bigFM Staff
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22.10.2019 - 13:44

Fotos

Steckbrief

Vorname: 
Beyoncé Giselle

Nachname: 
Knowles-Carter
Geburtstag: 
4. September 1981
Geburtsort: 
Houston, Texas / USA
Sternzeichen: 
Jungfrau
Größe: 
1,70 m

Discographie

2003
Dangerously in Love
2006
B’Day
2008
I Am… Sasha Fierce
2011
4, Parkwood
2013
Beyoncé
2016
Lemonade

Facts

Maniküre nach Mitternacht

Wer Beyoncé die Finger- und Fußnägel macht, hat ungewöhnliche Arbeitszeiten und wird gerne mal aus dem Tiefschlaf gerissen.

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Angst vor Lidschatten

Laut Beyoncés Visagist, hat das Sternchen eine Phobie und Angst vor dem Augen-Make-up entwickelt. Also experimentiert sie seither eher mit Lippenstiften und Puder.

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Beyoncé als Messias

Queen Bey wird von ihren Anhängern selbst so gehypt, dass sie nun die Königin einer neuen Religion ist. “Beyism” nennt sich dieser Glauben und die Musikerin selbst wird als neuer Messias angebetet.

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Ungewöhnliche Namen

Anfang Juni brachte Beyoncé ihre Zwillinge, Rumi und Sir Carter zur Welt. Einen Monat später veröffentlichten Queen Bey und ihr Ehemann Jay-Z das erste gemeinsame Bild und verrieten auch die Bedeutung der außergewöhnlichen Namenswahl.

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Vegan-Challenge

Beyoncé ernährt sich seit 2013 vegan. Um Millionen von Fans von dieser Lebensweise zu überzeugen und damit die Umwelt und vor allem das Tierreich zu schützen, hat sich Beyoncé ein neues Gewinnspiel ausgedacht und unterstützt damit das “Greenprint Project”

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Biografie

Leben:
Beyoncé Knowles erblickte 1981 im texanischen Houston, USA, das Licht der Welt. Sie ist die erstgeborene Tochter des Vertriebsleiters Mathew Knowles und dessen Frau Tina, die in Houston einen Friseursalon betrieb. Zur Familie gehört eine weitere Tochter, Solange, die ebenfalls im Musikbusiness sowie als Schauspielerin aktiv ist. Beyoncés ungewöhnlicher Vorname geht auf die französischen Wurzeln ihrer Mutter zurück, mit Geburtsnamen hieß sie „Beyincé“. Weiterhin hat die Familie afrikanische, indianische sowie irische Wurzeln. Die Begeisterung für Musik und Tanz wurde Beyoncé in die Wiege gelegt. Bereits im Grundschulalter sang sie in der Schule und trat als Solistin im Kirchenchor auf. Ebenso früh räumte sie ihre ersten Trophäen ab. Im Alter von sechs gewann sie mit John Lennons „Imagine“ einen Schulpreis und mit sieben Jahren „The Sammy“, einen regionalen Musikpreis. Mit Schulfreundinnen gründete sie 1990 die Garagen-Band „Girls Tyme“ aus der später das äußerst erfolgreiche Ensemble „Destiny’s Child“ hervorging.

Musikkarriere:
Beyoncé trat mit ihrer Band bereits einige Zeit erfolgreich im Vorprogramm bekannter R&B Musiker auf. 1995 benannte sich die Band in „Destiny’s Child“ um und bekam bald darauf den ersten Plattenvertrag. In der Besetzung mit Beyoncé Knowles, Kelly Rowland, LeToya Luckett und LaTavia Roberson siedelten die Mädels nach Atlanta um, um beim Musik-Riesen Columbia Records ein erstes Album aufzunehmen. 1997 erschien der Titel „Killing Time“ als Teil des Soundtracks zum Kinohit „Men in Black“. Noch im selben Jahr wurde mit „No No No“ die erste Single veröffentlicht und diese kletterte prompt auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard-Charts. Damit begann die steile Karriere der Gruppe um Beyoncé. Mit „Bills Bills Bills“, „Jumpin’ Jumpin’“ und schließlich dem internationalen Top-Hit „Say My Name“ schossen sie in den Musik-Olymp. Vier Jahre lang war Beyoncé mit „Destiny’s Child“ erfolgreich und tourte um die Welt. Innerhalb der Gruppe soll es immer wieder zu heftigen Spannungen gekommen sein. Gerüchten nach ekelte Beyoncé Bandmitglieder aus der Gruppe. Die Vorwürfe und Anfeindungen der Presse stürzten die Künstlerin in eine tiefe Krise. 2001 schließlich trennte sich die Gruppe und Beyoncé startete ihre noch erfolgreichere Solokarriere. 2003 erschien das Debütalbum „Dangerously in Love“, es folgte eine Welttournee und die Hit-Singles „Crazy in Love“ sowie „Baby Boy“.
Im folgenden Jahr trafen sich „Destiny’s Child“ für eine Reunion und veröffentlichten das Album „Destiny Fulfilled“. Nach einem Jahr und einer gemeinsamen Tour trennte sich die Band erneut. Beyoncé veröffentlichte in den folgenden Jahren fünf Solo-Alben und wurde eine Künstlerin der Superlative.

Schauspielkarriere:
Beyoncé trat in etlichen Hollywood-Produktionen, meistens in der Rolle einer Sängerin oder Pop-Diva, auf. Zum ersten Mal sah man sie 2001 neben Mekhi Phifer als Hauptdarstellerin der MTV-Produktion „Carmen: A Hip Hopera“. Im folgenden Jahr spielte sie die Nebenrolle der Foxxy Cleopatra in „Austin Powers in Goldständer“. Für den Soundtrack der Komödie hatte sie zudem die Single „Work It Out“ komponiert. 2003 spielte sie neben Cuba Gooding, Jr in der Gospel-Komödie „Fighting Temptations“ und gleich darauf in „Der rosarote Panther“. Einen filmischen Leckerbissen ergatterte sie 2006 mit „Dreamgirls“. Darin verkörperte sie ihr großes Idol, die Soul-Legende Diana Ross. Für den Filmsong „Listen“ erhielt sie eine Oscar-Nominierung. 2008 spielte sie die fiktive Rolle der Blues- und Gospelsängerin Etta James im Drama „Cadillac Records“. Die geplante Kuss-Szene mit Filmpartner Adrien Brody soll Beyoncé so sehr verunsichert haben, dass sie zur Vorbereitung eigens einen Film-Kuss-Trainer engagiert haben soll. Der Thriller „Obsessed“ brachte der sonst so erfolgsverwöhnten Künstlerin 2009 schließlich eine Nominierung für die Goldene Himbeere als schlechteste Schauspielerin ein. Seitdem arbeitete sie nur noch als Synchron-Sprecherin und glänzte in Dokumentationen zu ihrem eigenen Leben und der Laufbahn der Gruppe „Destiny’s Child“.

Auszeichnungen und Rekorde:
Beyoncé ist eine Ausnahme-Künstlerin, die in den letzten zwanzig Jahren sämtliche Rekorde sprengte. Mit 23 Grammys gehört sie zu den erfolgreichsten Frauen in der Geschichte des Awards. Lediglich die Country-Sängerin Alison Krauss hat mit 27 Awards ein paar mehr Trophäen im Regal stehen. Neben den Grammys bekam Beyoncé unzählige weitere internationale Preise. Zu den bekanntesten gehören der „BRIT Award“, „MTV Europe Music Award“, „MTV Video Music Award“ und der „NAACP Image Award“. Seit 2007 war sie dreimal für den Golden Globe nominiert. 2014 und mit gerade einmal 33 Jahren erhielt sie den von MTV vergebenen „Michael Jackson Vanguard Award“ für ihr Lebenswerk. 2011 erhielt sie zudem als erste afroamerikanische Künstlerin und zweite Frau überhaupt den „Pop Songwriter of the Year Award“.
Doch damit nicht genug. Keine andere Künstlerin erreichte zwischen 2001 und 2010 mehr Top-10-Platzierungen in den amerikanischen Billboard Hot 100. Zudem gehört Beyoncé zu den Top-Verdienerinnen der Musikbranche. Laut der Forbes-Liste „The World’s Billionaires“ kam sie 2014 auf ein Jahreseinkommen von circa 92 Millionen Euro.
Einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde sicherte sie sich mit ihrem fünften Album „Beyoncé“. In den ersten drei Tagen nach der Veröffentlichung verkaufte sich dieses unglaubliche 830.000 Mal.

Liebe:
Bis zu ihrer Liaison mit Rapper Jay-Z hielt sie ihr Privatleben weitestgehend aus den Medien heraus. Eigenen Angaben zufolge hatte sie von 12 bis 19 Jahren denselben Freund. Als sie berühmt wurde, zerbrach die Liebe und Beyoncé machte sich Sorgen, ob sie als Superstar überhaupt noch ein normales Leben würde führen könne. 2002 lernte sie schließlich den Rap-Mogul Jay-Z, der mit bürgerlichen Namen Shawn Carter heißt, kennen. Das Paar heiratete 2008 in aller Stille und unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Januar 2012 wurde Tochter Blue Ivy Carter und im Juni 2017 die Zwillinge Rumi und Sir Carter geboren. Doch ganz ungetrübt war Beyoncés Eheglück nicht. Immer wieder gab es Gerüchte über außereheliche Affären ihres Gatten. Jay-Z bekannte sich schließlich sogar öffentlich dazu und begab sich in Therapie. Für Beyoncé war die Untreue ihres Mannes nie ein Grund zur Scheidung. Die beiden scheinen ihre Probleme überwunden zu haben und veröffentlichten 2018 das gemeinsame Album „Everything is Love“ unter dem Namen „The Carters“.

Soziales Engagement:
Beyoncé gründete zusammen mit Destiny’s Child Mitglied Kelly Rowland und ihrer Familie die Survivor Foundation, eine Wohltätigkeitsorganisation, um den Opfern des Hurrikan Katrina aus dem Jahr 2005 zu helfen. Sie spendete 100.000 US-Dollar an den Gulf Coast Ike Relief Fund, der den Opfern des Hurrikans Ike hilft. 2005 schrieben Musikproduzent David Foster, seine Tochter Amy Foster-Gillies und Beyoncé das Lied Stand Up for Love für den Weltkindertag. 2008 wurde Beyoncé beim Miami Children’s Hospital Diamond Ball & Concert in der American Airlines Arena in Miami in die International Pediatric Hall of Fame aufgenommen. Beyoncé beteiligte sich auch an Stand Up to Cancer, einem Wohltätigkeitsprojekt der amerikanischen Unterhaltungsindustrie. In einer Fernsehshow wurde unter anderem der Kampagnensong Just Stand Up! vorgestellt, den Beyoncé mit Mariah Carey, Carrie Underwood, Rihanna, Miley Cyrus, Sheryl Crow, Fergie, Leona Lewis, Keyshia Cole, LeAnn Rimes, Natasha Bedingfield, Melissa Etheridge, Mary J. Blige, Ciara, Ashanti und Nicole Scherzinger aufnahm. Im Januar 2010 beteiligte sich Beyoncé am Hope for Haiti Now: A Global Benefit for Earthquake Relief. Sie trat in London mit Jay Z, Rihanna und U2s Bono und The Edge auf. Im März 2010 eröffnete Beyoncé mit ihrer Mutter das Beyoncé Cosmetology Center. Das Programm bietet Kosmetik-Trainingskurse als Rehabilitationsbegleitung für drogen- oder alkoholabhängige Personen an. Im April 2011 schloss Beyoncé sich mit Michelle Obama und der National Association of Broadcasters Education Foundation zusammen, um deren Kampagne gegen Fettleibigkeit bei Kindern zu unterstützen. Sie überarbeitete ihren Song Get Me Bodied (2007) und nannte die neue Version Move Your Body für die Let’s Move! Flash Workout Kampagne. Nach dem Tod von Osama bin Laden veröffentlichte Beyoncé die Benefiz-Single God Bless the USA, um die Einnahmen für New York Police and Fire Widows und Children’s Benefit Fund zu spenden. Das Lied wurde ursprünglich 1984 vom Country-Musiker Lee Greenwood veröffentlicht. Beyoncé ist Mitbegründerin der Organisation Chime for Change, die sich dafür einsetzt, die medizinische Versorgung und den Zugang zu Bildung für Frauen weltweit zu verbessern. Im Rahmen eines Benefiz-Konzerts zugunsten dieser Organisation trat sie im Juni 2013 im Londoner Twickenham Stadium auf. Im März 2018 kündigte sie an, vegan zu werden, und forderte ihre 113 Millionen Instagram-Follower auf, es ihr gleichzutun.