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Goldraub, Knast und Chartspitze

Xatar-Doku: Todesursache & 1,7 Mio. Abrufe

Die ARD-Doku über Xatar räumt mit der Todesursache auf, knackt 1,7 Millionen Abrufe und bewegt alle Fans.

Woran ist Xatar gestorben?

Giwar Hajabi, kurdischer Herkunft, wurde am 24. Dezember 1981 im Iran geboren. Seine Eltern flohen in den frühen 80er Jahren zunächst in den Irak, wo sein Vater inhaftiert und gefoltert wurde, bevor die Familie schließlich nach Deutschland kam. Xatar wuchs im Bonner Plattenbau auf. Sein Weg führte ihn über Drogenhandel, einen spektakulären Goldraub und Gefängnis und schließlich zum Rap. Doch dabei blieb es nicht:

Im Dezember 2009 überfiel er gemeinsam mit Komplizen bei Ludwigsburg einen Goldtransporter. Nach Flucht und Geständnis wurde er zu acht Jahren Haft verurteilt, doch von dem geraubten Gold fehlt bis heute jede Spur. Stattdessen droppte er ein knappes halbes Jahr nach seiner vorzeitigen Haftentlassung sein Album "Baba aller Babas", das auf Platz eins der deutschen Albumcharts einstieg. Und die Story von dem Geldraub? Die verfilmte Xatar am Ende sogar ...

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Doch am 7. Mai 2025 der Schock: Giwar Hajabi im Alter von 43 Jahren an einem Herzinfarkt verstorben und seine Witwe Farvah Hajabi offenbarte die Todesursache erstmals in der ARD-Dokumentation. Fremd- oder Gewalteinwirkung wurde durch Obduktion und toxikologisches Gutachten ausgeschlossen.

Farvah Hajabi sagte dazu: "Er ist fit gewesen. Sei es mental oder auch physisch. Ich kann es mir nicht erklären, ich will es mir nicht erklären und ich möchte auch nicht, dass es mir irgendwer erklärt."

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Unglaublicher TV-Hit

Ein Jahr nach dem plötzlichen Ableben des Deutsch-Rapper, Label-Bosses und Familienvaters releaste die ARD eine Dokumentation, welche bereits zu Lebzeiten in Auftrag gegeben worden war. Nach dem Tod wurde während der Produktionsphase der Fokus der Reihe verschoben: Aus einem klassischen Künstlerporträt wurde rückblickend eine biografische Rekonstruktion. Die Doku bewegt sich zwischen Musik, Biografie und Kriminalgeschichte und zeigt einen Mann, der alles wollte und dafür alles riskierte. 

Seit Anfang Mai 2026 steht "XATAR: Ein Leben ist nicht genug" bei der ARD zum Streamen bereit.

1,7 Millionen Abrufe

Und siehe da? Die dreiteilige XATAR-Dokuserie wurde seit ihrem Start am 1. Mai knapp 1,7 Millionen Mal aufgerufen und ist laut dem Sender damit einer der erfolgreichsten Doku-Starts in der Geschichte der ARD-Mediathek. Dabei steht in der Pressemitteilung geschrieben: 

"Besonders bemerkenswert: Das Interesse bleibt über alle drei Folgen hinweg konstant hoch – nahezu identische Abrufzahlen belegen die außergewöhnliche Bindungskraft der Serie. Das spiegelt sich auch in den Kommentaren und dem Feedback auf Social Media wider."

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