Tupac: Freunde rauchten Joint mit seiner Asche
Nach Tupacs Tod soll ein Teil seiner Asche mit Cannabis gemischt und von Freunden geraucht worden sein. Jetzt gibt es neue Details.
Nach Tupacs Tod soll ein Teil seiner Asche mit Cannabis gemischt und von Freunden geraucht worden sein. Jetzt gibt es neue Details.
Tupac Shakur wurde am 7. September 1996 in Las Vegas bei einem Drive-by-Shooting schwer verletzt. Der Rapper hatte zuvor gemeinsam mit Suge Knight den Boxkampf zwischen Mike Tyson und Bruce Seldon im MGM Grand besucht. Wenige Minuten nach dem Verlassen der Arena wurde der BMW, in dem Tupac und Knight unterwegs waren, an einer Ampel beschossen. Tupac wurde mehrfach getroffen, Knight überlebte den Angriff mit vergleichsweise leichten Verletzungen. Sechs Tage später, am 13. September 1996, starb Tupac im Alter von gerade einmal 25 Jahren.
Nach seinem Tod wurde Tupac eingeäschert. Was anschließend mit einem Teil seiner Asche passiert sein soll, gehört bis heute zu den ungewöhnlichsten Geschichten rund um den Rapper. Mitglieder der The Outlawz erzählten zum damaligen Zeitpunkt, dass sie 2Pacs Asche bei einer Gedenkfeier mit Cannabis vermischt und anschließend geraucht hätten. Damit wollten sie ihrem Kollegen eine letzte Ehre erweisen. Besonders makaber:
Die Idee soll von Tupacs eigenen Lyrics stammen. In seinem Song "Black Jesus" rappte der Musiker über seine eigenen letzten Wünsche und erwähnte dabei auch das Rauchen seiner Asche. Seine Freunde nahmen diese Worte offenbar wörtlich. Doch ganz ohne Widerspruch bliebt die Geschichte nicht: Tupacs Familie reagierte 2011 auf die Aussagen der Outlawz und stellte insbesondere eine angebliche Beteiligung von seiner eigenen Mutter Afeni Shakur (gestorben 2016) infrage und dementierte alle Gerüchte.
Fast drei Jahrzehnte nach Tupacs Tod bekam die Geschichte eine neue Wendung. Suge Knight, der in besagter Nacht der Schießerei den Wagen fuhr, sprach 2025 ausführlich über die letzten Stunden nach dem Tod seines Freundes und bestätigte ebenfalls, dass Tupacs eingeäscherte Überreste von Freunden geraucht worden seien. Laut Knight habe Tupacs Mutter Afeni Shakur auf eine schnelle Einäscherung ohne klassische Beerdigung bestanden. 1,2 Millionen Dollar wechselten laut TMZ den Besitzer und der Wunsch wurde noch am selben Abend erfüllt.
Anschließend habe eine kleine Gruppe aus Familie und engen Freunden die Asche bei einem privaten Ritual in Blunts gerollt und geraucht. Knight selbst habe daran allerdings nicht teilgenommen.
Und während die Geschichte um seine Asche seit Jahren für Diskussionen sorgt, ist Tupacs Tod 2026 wieder ganz oben auf der Nachrichtenagenda. Fast 30 Jahre nach den tödlichen Schüssen begann in Las Vegas der Mordprozess gegen Duane "Keffe D" Davis. Der ehemalige Gang-Anführer ist der einzige Mensch, der bislang im Zusammenhang mit Tupacs Tod angeklagt wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, den Angriff organisiert und die Tatwaffe beschafft zu haben. Davis selbst soll nicht der Schütze gewesen sein und hat auf nicht schuldig plädiert.
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