Sido
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Sido
Rapper ist clean

Sido: "Alkohol öffnet das Tor fürs Böse"

Nach Drogen, Psychiatrie und Entzug hat Sido sein Leben neu sortiert. Heute trinkt der Rapper keinen Alkohol mehr und erklärte den Grund.

Hätte "Sido nicht überlebt"

Im April 2020 steckte die Welt mitten in der Corona-Pandemie. Während Millionen Menschen zu Hause blieben und Künstler ihre Tourneen absagen mussten, kämpfte auch Sido mit einer persönlichen Krise. Zwar versüßte der Deutsch-Rapper seinen Fans mit seiner "Zuhause mit Sido"-Show den Lockdown, hinter den Kulissen ging es ihm zunehmend schlechter. Nach der Trennung von Charlotte Würdig rutschte der Musiker erneut in den Drogenkonsum ab. Pillen, Liquid Ecstasy, Speed und Kokain gehörten laut einem späteren Interview mit dem "Spiegel" zu seinem Alltag. Alleine fand Sido keinen Weg mehr aus dieser Situation und ließ sich schließlich in eine Psychiatrie einweisen, wo er auch einen Entzug machte. Rückblickend sagte er:
"Es ist alles aus dem Ruder gelaufen. Am Ende saß ich in der Klapse. Ohne den Entzug und die körperlichen Checks in der Klinik hätte ich diesen Sommer vermutlich nicht überlebt. […] Nach einer Woche war ich mit dem Entzug durch, habe aber kapiert, dass das jetzt erst der Anfang ist." 

Die schwierige Zeit nach der Pandemie, der Trennung und seinem Klinikaufenthalt verarbeitete Sido später auch musikalisch auf seinem Album "PAUL".

"Tor fürs Böse"

Seit seinem Absturz während der Corona-Pandemie hat Sido offenbar auch seinen Umgang mit Alkohol verändert. Im Video Interview mit "Deutschrap Ideal" erklärte der Rapper, dass er mittlerweile komplett darauf verzichtet. Bereits bei seinen  ausverkauften Shows im Dezember 2025 in der Columbiahalle in Berlin habe er keinen Alkohol mehr getrunken. Schwer falle ihm das nicht, denn für Sido überwiegen die negativen Folgen inzwischen deutlich:

"Bei den Weihnachtsshows habe ich schon nicht mehr getrunken letztes Jahr. Fällt mir nicht schwer, weil was ich da aufwiege an: Der Spaß, den du hast, mal ein paar Stunden gegen das, was das mit sich bringt und danach dieses ganze … Wie Scheiße dir das geht die nächsten Tage und so weiter, wie schlecht das auch eigentlich schmeckt und so. Das wiegt sich für mich nicht auf mehr und deswegen macht es für mich keinen Sinn mehr."

Besonders deutlich wird Sido am Ende seiner Aussage: "Und ich glaube, Alkohol öffnet das Tor fürs Böse."

Für Sido scheint der Verzicht auf Alkohol damit mehr als nur eine kurze Phase zu sein. Nach den schwierigen Jahren hat der Rapper offenbar für sich entschieden, was ihm guttut und was nicht. Sein Fazit fällt dabei ziemlich eindeutig aus: Alkohol gehört für Paul Würdig, so sein bürgerlicher Name, mittlerweile nicht mehr dazu.

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