Gold Card: Weiße Haus dementiert Nicki Minja-Statement
Nicki Minaj nennt sich den "größten Fan" von Donald Trump und soll eine "Trump Gold Card" erhalten haben. Das Weiße Haus widerspricht ihr.
Nicki Minaj nennt sich den "größten Fan" von Donald Trump und soll eine "Trump Gold Card" erhalten haben. Das Weiße Haus widerspricht ihr.
Nicki Minaj schreibt seit Beginn des Jahres weltweite Schlagzeilen und das nicht wegen neuer Musik, sondern wegen ihren politischen Statements. Nach einem Auftritt bei einer konservativen Veranstaltung spaltet die Rapperin ihre Fans und ruft Kritiker auf den Plan. Im Gespräch mit Erika Kirk, Witwe des erschossenen Charlie Kirk von "Turning Point USA", sagte die Rapperin:
"Diese Regierung ist voller Menschen mit Herz und Seele. Sie machen mich stolz. Wir dürfen keine eigene Meinung mehr haben. Wir dürfen nicht mehr laut denken."
Besonders für Aufsehen sorgte eine Aussage der Rapperin über die LGBTQ-Community: "Jungs sind eben Jungs, und daran ist nichts auszusetzen."
Was einige als harmlose Bemerkung sahen, werteten viele als weiteres politisches Statement. Anschließend tauchte auf der Plattform Change.org eine Petition auf, die die US-Einwanderungsbehörde ICE auffordert, Nicki Minajs Aufenthaltsstatus zu überprüfen. Mittlerweile haben über 91.000 Menschen unterschrieben. Darin heißt es:
"Diese Aussagen sind nicht nur unsensibel, sondern untergraben die Grundfesten einer Gemeinschaft, die sie für ihr Engagement bewunderte. Ihre öffentliche Plattform bringt Verantwortung mit sich, und ihre jüngsten Äußerungen stehen im krassen Gegensatz zur Solidarität, die sie einst zeigte.“
Am 28. Januar 2026 dann der nächste Coup: Nicki Minaj war zu Gast beim Accounts Summit und zeigte ihren Support für Trump: Sie umarmte den US-Präsidenten, gab ihm einen Kuss auf die Wange, hielt Händchen und erklärte vor laufenden Kameras:
"Nun, ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber ich würde sagen, dass ich wahrscheinlich die Nummer eins unter den Fans des Präsidenten bin. Und das wird sich nicht ändern. Der Hass, das, was die Leute sagen – das berührt mich überhaupt nicht.“
Minaj fügte hinzu: "Es wird uns alle motivieren, ihn noch mehr zu unterstützen. Wir werden nicht zulassen, dass sie mit Mobbing und Schmierenkampagnen davonkommen. Er hat viel Rückhalt, und Gott beschützt ihn. Amen.“
Nicki Minaj selbst erzählte in der Vergangenheit, dass sie als Fünfjährige illegal in die USA eingereist sei. Sie kritisierte die Politik der ersten Trump-Administration und sagte zum damaligen Zeitpunkt: "Das ist so schrecklich. Bitte haltet ihn auf. Kannst du dir vorstellen, wie viel Terror und Panik diese Kinder gerade empfinden? … Sie wissen nicht, ob ihre Eltern tot oder lebendig sind oder sie jemals wiedersehen werden."
Fans sind seit einigen Wochen "mehr als nur sauer" und erklärten via X, dass Nicki Minaj "alles dafür tun würde, dass Donald Trump ihren Baby-Daddy und Ehemann, [den verurteilten Sexualstraftäter und Mörder Kenneth Petty,] begnadigen lassen" möchte. Auch der Bruder der US-Rapperin sitzt aktuell eine 25-jährige Haftstrafe ab. Jelani Maraj soll das Kind seiner Ex-Frau mehrfach vergewaltigt haben und wurde 2020 für schuldig gesprochen ...
Doch mittlerweile ging es noch einen Schritt weiter: Minaj postete ein Bild der Gold Card:
Minaj soll demnach angeblich eine "Gold Trump Card" erhalten habe, also ein VIP-Pendant zu einem Einreisevisum. Dazu schrieb sie: "Aufenthaltsgenehmigung? Aufenthaltsgenehmigung? […] Ich schließe gerade die Einbürgerungsformalitäten ab, dank MEINES wundervollen, gnädigen, charmanten Präsidenten. Vielen Dank für die Petition. Ohne dich hätte ich das nicht geschafft. Oh CitizenNIKA, du bist der Wahnsinn! Goldene Trumpfkarte gratis"
Doch das Weiße Haus will damit nichts zu tun haben und widersprach der Rapperin. Ein Sprecher erklärte: "Es gibt keine solche Karte. Die Berichte über eine 'Gold Card' entsprechen nicht der Realität."
Damit bleibt offen, ob die Rapperin tatsächlich bevorzugt behandelt wurde oder ob der Post nur ein PR-Stunt war ... Laut der BBC wurde die Karte im Dezember 2025 eingeführt und soll "wohlhabenden Einwanderern wie Minaj einen beschleunigten Weg zur US-Staatsbürgerschaft ermöglichen". Dabei sollen Kandidaten eine Million Dollar und eine Bearbeitungsgebühr von 15.000 Dollar bezahlen und im Gegenzug eine Aufenthaltsgenehmigung für die USA erhalten. Das Programm wurde weltweit kritisiert, da es zu einem Zeitpunkt eingeführt wurde, an dem der Präsident hart gegen illegale Einwanderer vorgeht ...