Chris Brown Verhaftung
picture alliance / AP Photo / Mario Anzuoni
Chris Brown Verhaftung
Kommt trotzdem ums Gefängnis herum

Chris Brown: Haftstrafe nach Angriff in London

Chris Brown wurde nach einem Angriff in einem Londoner Nachtclub zu acht Monaten Haft verurteilt. Ins Gefängnis muss er vorerst nicht.

Was war passiert?

Im Februar 2023 kam es im Londoner Nachtclub Tape zu einem Angriff auf den Musikproduzenten Abraham Diaw. Chris Brown soll ihm dabei zweimal mit einer Tequila-Flasche gegen den Kopf geschlagen haben. Sein Mitangeklagter Omololu Akinlolu, der unter dem Künstlernamen HoodyBaby bekannt ist und laut der britischen Staatsanwaltschaft als Browns Vocal Coach arbeitete, soll ebenfalls auf Diaw eingeschlagen haben. Doch damit war die Attacke offenbar nicht vorbei:

"Das Opfer wurde getreten, während es wehrlos auf dem Boden saß“, erklärte die Behörde. Diaw musste anschließend mit Verletzungen am Kopf und an den Knien ins Krankenhaus. Nachdem ein Haftbefehl gegen Brown und Akinlolu ausgestellt worden war, befanden sich beide bereits außerhalb Großbritanniens. Zwei Jahre und drei Monate später kehrte Chris Brown für seine Tournee in die UK zurück und wurde in Manchester festgenommen.

Im Juli 2026 bekannte sich der Grammy-prämierte Sänger vor dem Southwark Crown Court in London schuldig, den Musikproduzenten mit einer Tequila-Flasche angegriffen zu haben. Auch Akinlolu bekannte sich schuldig. Zuvor hatten beide Vorwürfe wegen Körperverletzung und schwerer Körperverletzung bestritten ...

8 Monate Haft

Monate sind seither vergangen und jetzt fiel das Urteil: Der Sänger wurde laut Variety zu acht Monaten Haft verurteilt. Allerdings wurde die Strafe für zwölf Monate ausgesetzt, was bedeutet, Brown muss vorerst nicht ins Gefängnis. Auch sein Mitangeklagter kommt zunächst um eine Gefängnisstrafe herum: Akinlolu wurde zu vier Monaten Haft verurteilt, die ebenfalls für zwölf Monate ausgesetzt wurden.

Die britische Staatsanwaltschaft fand nach der Verurteilung deutliche Worte für den Angriff. Claire Campbell, leitende Staatsanwältin bei der CPS London South, sagte: "Es war ein brutaler und grundloser Angriff von Brown und Akinlolu in einem überfüllten Nachtclub. Brown benutzte eine Glasflasche als Waffe und schlug dem Opfer damit zweimal gegen den Kopf." 

Auch Richter Tony Baumgartner machte vor der Urteilsverkündung deutlich, dass Browns Promi-Status keine Rolle bei der Anwendung des Gesetzes spielen dürfe. "Ich berücksichtige Ihre berufliche Tätigkeit und Ihre langjährige Karriere in der Musik. Ihr Ruhm, Ihr kommerzieller Erfolg und Ihr berufliches Ansehen berechtigen Sie nicht zu einer Sonderbehandlung. Das Gesetz gilt für alle gleichermaßen", so Baumgartner. 

Brown muss damit zwar nicht unmittelbar ins Gefängnis, wurde aber verurteilt. Die zwölfmonatige Aussetzung bedeutet nicht, dass er freigesprochen wurde.

TEDDY SWIMS mit MR. KNOW IT ALL

bigFM Deutschlands biggste Beats

bigFM Deutschlands biggste Beats


Es läuft:
TEDDY SWIMS mit MR. KNOW IT ALL

Bevorzugte Quelle bei Google verfügbar

Hinweis: Wenn du etwas googelst, erscheint neben den normalen Suchergebnissen auch eine Box mit aktuellen News. Wenn du bigFM als bevorzugte Quelle auswählst, werden dir unsere Inhalte dort künftig häufiger angezeigt. Füge bigFM hier als bevorzugte Quelle hinzu.