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Wie Facebook-Marketing funktioniert, darüber haben wir immer wieder berichtet. Aber wie sieht es mit den Targeting-Möglichkeiten nach dem Daten-Skandal bei Facebook aus? Komme ich überhaupt noch an meine potentiellen Kunden ran, beziehungsweise, kann ich meine Zielgruppe noch erreichen? Dazu geben wir Ihnen heute ein paar Antworten.
 
Eins vorneweg: Die Nutzer scheinen Facebook das Daten-Debakel schon verziehen zu haben. Die Anmeldungen steigen und im ersten Quartal stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent, der Gewinn auf fast fünf Milliarden Dollar. Im Zusammenhang mit dem Skandal hatte Facebook auch Veränderungen angekündigt, um seine User besser vor Datenzugriff schützen zu können. Die wichtigste neue Funktion soll dabei die „Clear-History“ werden. Mit dieser Funktion sollen die User einsehen können, wo sie ihren digitalen Fußabdruck hinterlassen haben und sie können diesen löschen und alle künftigen Zugriffe unterbinden.
 
Zerstört sich Facebook damit selbst sein Geschäftsmodell? Wird Targeting über Facebook Pixels, mit dem Zugriffe auf ihrer Landingpage mit der Facebook-Community abgeglichen werden, damit unmöglich? Die Experten gehen davon aus, dass das nicht passieren wird. Sehr wahrscheinlich werden sich nur wenige User die Mühe machen, sich per „Clear-History“ quasi unsichtbar zu machen. Deshalb ist und bleibt Facebook-Targeting extrem wichtig und deshalb hier 6 Punkte für den Einstieg in das Thema:
 
1: Erste Zielgruppe definieren (Audience)
Reden Sie im ersten Schritt mit ihren Vertrieblern und mit ihren Marketern. Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Wie alt sind die Kunden, sind sie eher männlich oder weiblich, woher kommen sie überwiegend, aus welcher Stadt, aus welcher Region? Wenn Sie diese Informationen kennen, kann es losgehen.
 
2: Facebook Pixels schon installiert? 
Nur mit diesem Tool können Sie ihre Facebook-Ads gegenchecken, bzw. auf Erfolg überprüfen. Dieses Tool gleicht auf allen Unterseiten Ihrer Landingpage ab, wer sie besucht hat. Gleichzeitig können Sie auslesen, ob diese User auch bei Facebook angemeldet sind. Nein, es geht nicht um Datenübertragung, das ist ein reiner Abgleich.
 

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3: Audience und Anzeigen optimieren 
Wenn Sie die erste Anzeige geschaltet haben, sollten Sie in nach einigen Tagen den Check machen. Wie performt die Anzeige, bei wem und in welcher Altersgruppe? Aber Vorsicht: Bei kleinen Zielgruppen können die Preise für die Ads steigen, weil sich diese nach Angebot und Nachfrage richten. Muss ich eine Anzeige rausnehmen, weil sie gar nicht funktioniert? Muss ich sie auf eine bestimmte Zielgruppe optimieren? Nach diesem Prozess verfügen Sie im Bestfall über eine Lookalike Audience, also eine Zielgruppe, von der Sie wissen, dass die Anzeigen performen.
 
4: Custom- und Looklalike Audience erstellen 
Custom Audience kann man anlegen indem man eine Datei mit Zielgruppendaten hochlädt. Man erstellt also eine "customized" Zielgruppe, mindestens email Adressen sollte man von potentiellen Kunden haben und natürlich laut DSGVO die Daten dokumentiert haben. Dadurch dass man jetzt schon sehr viele Kundendaten / pot. Kundendaten und maßgeschneiderte Zielgruppen Daten bereitgestellt hat, kann nun facebook wenn gewünscht, aus diesen Bestandskunden "lookalike" Zielpersonen generieren und die Zielgruppe um Personen wachen lassen welche den Bestandskunden am meisten ähneln.
 
5: Re-Targeting als Steigerung
Wenn sie jetzt die Möglichkeit haben ihre Bestandskunden oder Website besucher auf Ihren Online Präsenzen wieder zu erkennen und Werbeinhalte austeuern, dann haben sie die sogenanntes Re-Targeting betrieben.
 
6: Was noch? 

  • Experimentieren Sie! Buchen Sie immer wieder auch Ads mit von der Lookalike Audience abweichenden Merkmalen. Vielleicht ergeben sich völlig neue Zielgruppen und Möglichkeiten.
  • Gleichen Sie die Käuferlisten regelmäßig ab, damit Sie rechtzeitig erkennen, ob sich im Kaufverhalten etwas verändert oder nicht
  • Optimieren Sie ihre Anzeigen mit dem Analyse Tool ständig, denn den einen Königsweg für alle Unternehmen und Branchen gibt es nicht.

 
Wenn wir Sie bei Ihren Targeting-Maßnahmen unterstützen sollen, dann nehmen Sie doch Kontakt zu den Experten von bigFM-TRENDS auf. Wir verfügen über jahrelange Erfahrungen und beobachten sehr intensiv die Entwicklungen in diesem Bereich, um Sie immer auf Basis der aktuellen Erkenntnisse beraten zu können.