Nachdem das oberste Gericht der USA den Bundesstaaten ein Verbot von Abtreibungen ermöglicht hatte, meldete sich P!nk bei allen Fans zu Wort.

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Abtreibungen in den USA
Am Freitag, den 24. Juni 2022 hatte der oberste Gerichtshof in den USA entschieden, dass ein 50 Jahre altes Grundsatzurteil nicht mehr rechtens sei. Ab sofort kann jeder der einzelnen 50 Bundesstaaten selbst entscheiden, ob sie Abtreibungen bis zur 24. Schwangerschaftswoche erlauben, sie einschränken oder gänzlich verbieten.

Und Frauen sowie Männer gingen im Anschluss auf die Straßen: 

Statement im Netz
Während Superstars wie Ariana Grande, Billie Eilish, The Game und Co. bereits im Netz ihre Meinung zum Urteil teilten und gemeinsam dagegen ankämpfen möchten, meldete sich auch P!nk zu Wort. Die zweifache Mutter schrieb unter anderem folgendes nieder:

“Lasst mich eines klarstellen: Wenn ihr glaubt, dass die Regierung in die Gebärmutter einer Frau, die Liebe einer schwulen Person oder eine Ehe gehört - oder dass Rassismus in Ordnung ist - DANN HÖRT BITTE IM NAMEN GOTTES NIE WIEDER MEINE MUSIK. UND NOCH WAS: VERPISST EUCH“, schrieb P!nk unter anderem nieder.

Ebenfalls richtete sich die zweifache Mutter und Multimillionärin an den “hellhäutigen alten Mann”, der sie für nichtig erklärte. “Mir ist klar, dass Sie den Kontakt mit der Realität verloren haben – fragen Sie also Ihre Kinder … Oh warte – das können Sie nicht. Sie hassen Sie“, so P!nk, die hinzufügte: “Ich liebe meinen Vater, er war auch ein alter Weißer mit einem großen Herzen, der für dieses Land gekämpft hat. Er glaubte, dass Frauen das Recht haben sollten zu wählen. Er war auch ein Republikaner, der für Trump gestimmt hat. Ich bin mit einem alten hellhäutigen Mann verheiratet (sorry Carey), der an Waffenrechte glaubt und dass eine Frau das Recht haben sollte zu wählen. Echte Patrioten glauben an die Freiheit. Ich spreche nur zu den anderen – jenen, die alles und jeden kontrollieren wollen und Hass auf jede Frau spucken, die ihnen Angst macht oder anderer Meinung ist.”

P!nk selbst möchte sich auch in Zukunft nicht nur für ihre eigenen Menschenrechte einsetzen, sondern ihre Fans unterstützen. Für sie hat sich die Sache noch nicht erledigt und sie wird das Erlebte in neuen Songs verarbeiten.