Mit ihrer Musik möchte Noah ihre “unerträgliche” Kindheit verarbeiten und aus dem Schatten ins Licht gehen.

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Credit: picture alliance / Jordan Strauss

Depressionen dank Miley?
Noah stand seitdem sie denken kann im Schatten ihrer erfolgreichen Schwester Miley Cyrus. Letztere schauspielernde Sängerin konnte als Hannah Montana in der gleichnamigen Disney-Serie Millionen von Fans um den Finger wickeln und am Ende eine Nummer-eins-Single nach der anderen droppen. Doch Noah selbst war nie so erfolgreich und reflektierte ihre “absolut unerträgliche” Kindheit via Instagram-Live wie folgt: ”Ich fühlte mich immer so, als wäre ich diese Person, auf die man einen Dreck gibt, aufgrund der Dinge, die Leute online zu mir gesagt haben. Jeder machte mir das Leben schwer, weil es mir so schwerfiel, Mileys kleine Schwester zu sein. Es war absolut unerträglich. […] Es war so, als wäre ich irgendwie nicht genug, ob es nun mein Aussehen oder meine Person war. Wie ich schon mal sagte, manchmal war es so, als würde ich nicht mal richtig atmen.”

Miley Cyrus selbst stärkte ihrer kleinen Schwester den Rücken und hoffte bereits in 2017, dass Noah nicht in ihre Fußstapfen treten wird. Sie sagte: “Ich hoffe wirklich, dass [Noah] diesen Druck nie spürt und ich hoffe, dass andere Menschen sie respektieren und sie nicht zu etwas machen, was sie nicht ist.”

Debütalbum
Während Noah ihre Debüt-EP “Good Cry” in 2018 veröffentlichte und mittlerweile zwei weitere Extended Players releaste, versuchte sie ihre Depressionen auf ihrem ersten Album zu verarbeiten. Passend dazu präsentierte sie die erste Auskopplung “I Burned LA Down” und sagte dazu: “All dieser innere, emotionale Schmerz, den ich fühlte, war mit der Angst um dieses außer Kontrolle geratene Feuer und den Klimawandel im Allgemeinen verflochten.”

Das komplette Album “The Hardest Part” soll am 15. Juli 2022 folgen.