Der kanadisch-italienische Sänger konnte zum ersten Mal seit seinem großen Durchbruch in 2007 die Füße hochlegen und sich voll und ganz um seine Familie kümmern.

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Sohn hatte Krebs
Nachdem Michael Bublé in 2000 erstmals bei einer Hochzeit performt hatte, versuchte er sich ein zweites Standbein als Musiker aufzubauen. Drei Jahre später lernte er den mehrfachen GRAMMY-Gewinner und Produzenten David Foster kennen und der Rest ist Geschichte:

Der kanadisch-italienische Jazz-Sänger veröffentlichte sein selbsternanntes Debütalbum, verkaufte das Stück fast 3,5 Millionen Mal und war aus den weltweiten Charts gar nicht mehr wegzudenken. Sechs Nummer-eins-Alben folgten seit 2003, er umrundete mehrfach die Welt und konnte auch privat einen echten Volltreffer landen: Michael Bublé heiratete im April 2011 Luisana Lopilato in Buenos Aires und brachte bislang drei gemeinsame Kinder mit dem argentinischen Model zur Welt. Doch ihr Erstgeborener Noah erkrankte im November 2016 an Krebs, woraufhin der Sänger seine Karriere hintenanstellte. Er erklärte: “Luisana und ich werden unsere Karriere auf Eis legen, um unsere ganze Zeit und Aufmerksamkeit unseren Kindern widmen zu können. Zu dieser schweren Zeit bitten wir euch um eure Gebete und euren Respekt für unsere Privatsphäre. Wir haben einen langen Weg vor uns und hoffen, dass wir den Support unserer Familie, Freunden und Fans auf der ganzen Welt haben um den Kampf zu gewinnen, so Gott will.”

Krebs überstanden
Wie Michael Bublé im Januar 2020 und somit rund drei Jahre nach der Krebserkrankung gestand, hat sein Sohn die Chemotherapie gut überstanden und soll vom Leberkrebs geheilt worden sein. Auch kämpfte er mit seiner Frau Luisana um die gemeinsame Ehe und gestand, dass sie sich in Therapie begeben mussten: “Alle drei Monate müssen wir mit ihm zur Nachuntersuchung - und es ist jedes Mal furchteinflößend. […] Ein Freund von uns arbeitet mit Familien, die so etwas durchmachen und er sagte, dass rund 92 Prozent der Ehepaare in der gleichen Situation sich scheiden lassen. Und viele der acht Prozent, die es durch diese Zeit schaffen, haben anschließend keine weiteren Kinder mehr.”

Die beste Zeit seines Lebens
Nachdem das Coronavirus die gesamte Welt kurz zum Stillstand gebracht hatte, konnte der kanadisch-italienische Sänger etwas Positives aus der Pandemie gewinnen: Zum ersten Mal seit seinem großen Durchbruch in 2007 konnte er die Füße hochlegen und sich voll und ganz um seine Familie kümmern. Das zumindest gestand Bublé gegenüber der BILD und sagte: “Als Vater hatte ich die beste Zeit meines Lebens. Ich konnte endlich mal ausgiebig zusehen, wie meine Tochter älter wird und jeden Tag etwas Neues entdeckt. […] Ich bin gefühlsmäßig hin- und hergerissen, da ich weiß, dass viele Menschen ihre Liebsten verloren haben oder selbst gestorben sind.”

Doch Bublé konnte sich auch kreativ ausleben und fügte hinzu, dass er “die besten Songs, die er jemals geschrieben habe” Während der Corona-Krise erarbeitete und sich Fans schon jetzt auf “die beste Musiker seiner Karriere” vorbereiten können.