Im August reichte der US-Rapper seinen Antrag auf Namensänderung ein, welche nun bewilligt worden war.

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Ein langer Prozess
Seit 18 Jahren veröffentlicht Kanye West seine eigenen Beats und Bars und schaffte es direkt mit seinem Debütalbum “The College Dropout” an die Spitze der US-Charts. Mit der Zeit, seiner Kreativität und seinem Gespür wurde der Rapper immer bekannter und verkaufte über 100 Millionen Exemplare seiner musikalischen Werke.

Doch Kanye Omari West scheint schon lange keine Lust mehr auf seinen eigentlichen Namen gehabt zu haben und erklärte im September 2018 bereits, dass er sich umgenannt hat.

“Der Mensch, der früher als Kanye West bekannt war - ich bin Ye”, schrieb er unter anderem via Twitter nieder und releaste das gleichnamige Studioalbum.

Kurz darauf erklärte der Rapper gegenüber dem Radiosender KRRL: “Ich glaube, ‘Ye’ ist das meistverwendete Wort in der Bibel und darin hat es die Bedeutung ‘du’. […] Also: Ich bin du, ich bin wir, es ist wir. Es war Kanye, was der Einzige bedeutet, und wurde einfach Ye - eine Reflexion von uns im Guten, im Schlechten und im Verwirrten. Das Album ist eine Reflexion von dem, was wir sind.”

Namensänderung
Im August 2021 und somit fast drei Jahre später hat sich Kanye schließlich dazu entschlossen, einen Antrag zur Namensänderung vor Gericht einzureichen. “Persönliche Gründe” gab der Rapper und Designer zum damaligen Zeitpunkt an und konnte gut zwei Monate später ein Gericht in Los Angeles überzeugen. Sein Antrag auf eine Namensänderung wurde bewilligt.

Einige seiner Fans sind im Übrigen baff und können die Entscheidung vom Gericht nicht nachvollziehen ...

Shopping in Berlin
Der Sprechgesangskünstler selbst scheint das Urteil ausgelassen in Berlin zu feiern. Während er kurz nach dem Release seines zehnten Studioalbums “DONDA” bereits in Deutschlands Hauptstadt war, landete sein Privatjet nur wenige Wochen später erneut am BER. Passend dazu speiste er im Sticks‘n’Sushi an der Kantstraße in Charlottenburg und lief maskiert durch die City:

Laut BZ-Berlin soll der Rapper zu spät am Flughafen BER angekommen sein, um seinen Flug nach Venedig zu boarden. Also reiste er zurück in die Stadt und soll bei Maskworld am Hackeschen Markt rund 1.200 Euro gelassen haben, bevor er im Privatjet nach Italien flog und bei der Hochzeit des ältesten Sohnes von Louis Vuitton-Chef Michael Burke performte.