Nach ihrem Vorsingen bei “Unser Star für Oslo” konnte Lena kein normales Leben mehr leben und bereut es, nicht wie ihre Freundinnen zur Uni gegangen zu sein.

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Was für ein Erfolg!
“Ich glaube, das war schon immer klar. Ich war das klassische Im-Mittelpunkt-Mädchen, und wenn es irgendwo einen Moment gab, in dem man etwas präsentieren konnte, habe ich diesen Moment genutzt. Das konnte Musik sein, ein Theaterstück, eine Zaubershow oder eine Tanzchoreografie. Ich hatte immer schon sehr viel Output”, erklärte Lena Meyer-Landrut im Interview mit “DB MOBILE” in 2020 und feierte das zehnjährige Jubiläum ihres Sieges bei “Unser Star für Oslo” und dem Eurovision Song Contest. Die “Satellite”-Interpretin selbst war zum damaligen Zeitpunkt süße 19 Jahre jung und wurde von heute auf Morgen zum Star.

“Es hat so viel mit Glück zu tun: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. So viele Leute sind unfassbar gut. Manchmal klappen Castingshows, manchmal nicht. Es gibt leider kein Rezept. […] Im März habe ich das Casting gewonnen, im April Abi gemacht und im Mai war der Eurovision Song Contest. Die Entscheidung wurde mir abgenommen. Und ich bin auch froh darüber, weil ich absolut keine Ahnung hatte, was ich sonst hätte machen sollen”, sagte sie gegenüber dem Traumberuf-Magazin.

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Ihre Karriere begann Lena damals als Schülerin und erinnerte sich noch an einen Moment, welcher ihr die Augen öffnete: “In der Schulzeit waren eigentlich alle cool und es kamen nur Leute, die mir auf die Schulter geklopft haben. Krasser war’s dann schon beim Abiball, zu dem bin ich durch den Hintereingang gekommen. Da waren auch Eltern und Freunde von den Schülern da und alle haben mich fotografiert. Das ist komisch gewesen, weil es ja eigentlich so eine vertraute Umgebung war.”

Das bereut sie
Obwohl Meyer-Landrut keinen Plan für die Zeit nach der Schule hatte und ihr Sieg beim Eurovision Song Contest ihr diese Entscheidung am Ende abgenommen hatte, bereut sie dennoch, nicht studiert zu haben. Gegenüber dem Spiegel ließ sie ihre Vergangenheit Revue passieren und erklärte, dass sie gerne zur Universität gegangen wäre. “Diese Übergangsphase nach der Schule, in der man so Pseudoverantwortung gegenüber seinem Leben verspürt, rumgammelt und einfach alles macht, worauf man Bock hat – diese Phase musste ich auslassen”, fügte Lena hinzu.

Ob die Musikerin für ein Studium zur Uni gegangen wäre oder um dort Erfahrungen zu sammeln und einfach mal relaxen zu können, fügte die “Stop”-Interpretin nicht hinzu.