Nachdem sich Britney jahrelang verstellen musste, scheint sie erstmals die Kontrolle über ihr eigenes Leben zu haben und genießt dies in vollen Zügen.

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Teilerfolg vor Gericht
Vor laufenden Kameras rasierte sich Britney Spears in 2007 den Kopf und ging anschließend mit einem Regenschirm auf einen Paparazzo los. Wenig später wurde sie in eine Klinik eingeliefert und verlor die Kontrolle über ihr Leben. Ihr eigener Vater wurde einige Monate später als Vormund eingesetzt und bestimmte seither über den Aufenthaltsort, das Einkommen und Privatleben der zweifachen Mutter. Doch mittlerweile hat es Britney satt, dass sie weder heiraten, noch einmal Mutter werden darf und versucht seit Ende 2019 ihren Vater als Vormund loszuwerden.

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Spears selbst stand als Zeugin vor Gericht und erklärte in einem 28 Minuten langen Telefonat: “Diese Vormundschaft schadet mir viel mehr, als dass sie mir nützt. Ich verdiene es, ein Leben zu haben! Ich habe mein ganzes Leben lang hart gearbeitet. Ich verdiene es, zwei bis drei Pausen im Jahr einlegen zu dürfen und zu tun, was ich tun möchte. […] Ich will mein Leben zurück ... und nicht die Sklavin von irgendwem sein. […] Ich würde ehrlich gesagt gerne in der Lage sein, meine Familie zu verklagen, sie gehören ins Gefängnis. […] Ich möchte mich weiterentwickeln. Ich möchte heiraten und noch ein Baby bekommen, aber ich habe eine [Intrauterinpessare] in mir, damit ich nicht schwanger werden kann. Ich möchte zum Arzt gehen und mir die Spirale entfernen lassen, aber sie lassen mich nicht. Sie wollen nicht, dass ich noch ein Baby in die Welt setze. Es fühlt sich an, wie tot zu sein.”

Nachdem ihr damaliger Anwalt Sam Ingham, welcher sie seit 2008 vertrat, schließlich zurückgetreten war, konnte Spears am Mittwoch, den 14. Juli 2021 erstmals einen Etappensieg feiern: Richterin Brenda Penny gab Britneys Wunsch nach, Mathew Rosengart als ihren Wunschanwalt einstellen zu dürfen. Der ehemalige Bundesanwalt hat seither bereits einen weiteren Antrag gestellt, um Spears’ Vater als Vormund zu entlassen.

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Endlich frei?
Nach der Einstellung von Mathew Rosengart hat sich im Leben der mittlerweile 39-Jährigen einiges verändert. Sie veröffentlichte diverse Instagram-Postings und erklärte ihren Fans, dass sie jene über zwei Jahre hinweg anlügen musste. Ebenfalls durfte sie auf den sozialen Netzwerken nie das zeigen, was sie wollte. Doch das ist nun vorbei:

Ende Juli 2021 schoss Britney Spears zum Beispiel öffentlich gegen ihre Schwester Jamie und diverse andere Familienmitglieder, welche sie jahrelang im Stich gelassen hatten und schrieb: “Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn die Menschen in deiner Nähe, die nie für dich aufgestanden sind, Dinge in Bezug auf deine Situation posten, was auch immer es sein mag, und aufrichtig um Unterstützung bitten. Es gibt nichts Schlimmeres. Wie können die Menschen, die du am meisten liebst, es wagen, überhaupt etwas zu sagen. Haben sie überhaupt eine Hand ausgestreckt, um mir hoch zu helfen? Wie kannst du es wagen, öffentlich zu machen, dass du dich jetzt interessierst. Hast du deine Hand ausgestreckt, als ich ertrank? Nochmal: NEIN!”

Kurz darauf fühlte sich Britney endlich so frei, dass sie ihre Fans direkt einmal mit Busen-Fotos den Tag versüßen wollte. Kolleginnen wie Tinashe und Paris Hilton kommentierten den Beitrag und sind stolz auf die zweifache Mutter, welche endlich die Kontrolle über ihr eigenes Leben - und ihren Instagram-Account - zurückbekommt.

 

Was Spears wohl als Nächstes vorhat?