Der alkoholabhängige Ex-Ehemann sprach beim “Red Table Talk” mit Jada Pinkett Smith über seine verstorbene Tochter und Whitney Houston.

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Ein Houston-Fluch
Bobby Brown hat gewiss kein leichtes Leben. Der US-Amerikaner war 14 Jahre lang mit Whitney Houston verheiratet, dessen Beziehung von harten Partys, Vorwürfen wegen körperlicher Misshandlung und Untreue geprägt worden war. Doch einen Lichtblick hatte das Ehepaar - Bobbi Kristina Houston Brown kam am 04. März 1993 auf die Welt und war der ganze Stolz der kleinen Familie.

Nach der Scheidung am 24. April 2007 konnte sich die “I Wann Dance With Somebody”-Sängerin das alleinige Sorgerecht sichern und die darauffolgenden fünf Jahre mit ihrer Tochter verbringen. Der alkoholabhängige Bobby Brown durfte Bobbi immer mal wieder besuchen und musste sich nach dem 11. Februar 2012 und dem plötzlichen Tod Whitney Houstons im Alleingang um sein Kind kümmern. Der US-Superstar war an jenem Tag mit dem Gesicht nach unten in der Badewanne im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills gefunden worden. Das Wasser soll so heiß gewesen sein, dass an Houstons Körper Verbrühungen festgestellt worden waren. Als Todesursache wurde Ertrinken festgestellt, nachdem sie Kokain genommen hatte, das einen Herzinfarkt ausgelöst hatte. Im Autopsiebericht stand, dass “die Verstorbene wahrscheinlich eine Überdosis aus einem Betäubungsmittel, rezeptfreien und verschreibungspflichtigen Medikamenten sowie Alkohol zu sich genommen” hatte …

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Ihre damals Bobbi Kristina Brown 19 Jahre alte Tochter kam mit dem Tod ihrer Mutter nicht klar, geriet an die falschen Freunde und nahm ebenfalls diverse Drogen zu sich. Am 31. Januar 2015 war das Mädchen infolge einer Drogenvergiftung ebenfalls in der Badewanne ertrunken, lag sechs Monate lang im medizinisch bedingten Koma und verstarb am 25. Juli 2015. Hirnschäden und eine Lungenembolie wurden bei Bobbi festgestellt, welche nach der gleichzeitigen Einnahme von Alkohol, Marihuana, Morphium und einem Kokain-Ersatzpräparat eingetroffen waren …

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Schuldzuweisung
Während Bobby Brown seine Ex-Ehefrau und seine Tochter bereits begraben hat müssen, passierte im November 2020 das schier Unmögliche: Auch sein Sohn Bobby Brown Jr. war nach einer Überdosis in seiner Wohnung in Los Angeles aufgefunden worden und wurde nur 28 Jahre alt.

Der mehrfache Familienvater kann sich den Fluch seiner Familie unterdes nicht erklären und sprach nun erstmal offen und ehrlich über das Erlebte. Beim “Red Table Talk” mit Jada Pinkett Smith wies er demnach alle Schuld von sich und sagte stattdessen, dass Bobbi Kristinas Ex-Freund Nick Gordon eine Rolle gespielt habe. Letzterer wäre der Dealer von seiner verstorbenen Frau und Tochter gewesen und nahm 2020 selbst nach einer Heroin-Überdosis seinen letzten Atemzug.

“Er war der einzige in beiden Situationen, mit meiner Ex-Frau und meiner Tochter, und beide starben auf die gleiche Weise”, sagte der trauende Bobby Brown und antwortete auf die Frage, ob Nick “Whitney getötet” hat: “Ich glaube daran. Ich habe meine eigene Meinung dazu, wer dieser junge Mann war. Wenn er sich mit meiner Tochter und meiner Ex-Frau abgegeben hatte, war er meiner Meinung nach der, der die ‘Party-Gefälligkeiten’ [Drogen] angeboten hatte. [Meine Tochter] war leider in einer Beziehung zu einem Mann gefangen, der sie - mit einem Jungen, sollte ich sagen - im Grunde bis zu dem Punkt kontrollierte und missbrauchte, an dem ihr Leben genommen worden war.”

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Auch auf die Frage, ob ein “falsches Spiel” getrieben worden war und Bobbi Kristina aus diesem Grund verstorben war, sagte der 52-Jährige: “Definitiv!”

Den “Red Table Talk”, in welchem Bobby Brown gleichgesinnten ebenfalls mit auf den Weg gibt, die Augen offenzuhalten und Hilfe zu suchen, kannst Du Dir unterdes hier noch einmal ansehen: