Mit 15 GRAMMYs wurde Alicia Keys in ihrer Karriere bereits ausgestattet und konnte im zarten Alter von gerade einmal 15 bereits ihren ersten Plattenvertrag unterschreiben. Im Anschluss daran veröffentlichte die New Yorkerin ihr Debütalbum “Songs in A Minor" was mehr als nur durch die Decke schoss.
25 Jahre später kann Keys auf eine Karriere zurückblicken, welche sie sich niemals erträumen ließ. Doch all der Erfolg hatte auch negative Aspekte, welche sich auf ihr Leben auswirkten: Alicia musste ein perfektes Image aufrechterhalten, durfte keinerlei negative Schlagzeilen schreiben und wurde immer in das Image vom Mädchen von Nebenan gesteckt. Der Druck vom Business und der Öffentlichkeit setzte ihr am Ende zu, sodass sich die “Fallin’”-Sängerin aus dem Rampenlicht zurückgezogen und die letzten Jahre Revue passieren ließ. Statt ihr Leben zu leben, konnte sie keinen Schritt vor die Tür machen und hatte den Großteil ihres Erwachsenwerdens auf Tournee, bei Interviews oder im Aufnahmestudio verbracht. Doch damit ist nun Schluss. Statt auch weiterhin ein perfektes Image zu pflegen, möchte die zweifache Mutter einfach nur sie selbst sein und gestand beim “Voices of the Future Women’s"-Gipfelkonferenz vom TIME-Magazin, dass auch sie Fehler macht und diese mittlerweile akzeptieren würde.
“Ich fühlte mich so, als ob ich automatisch perfekt sein musste. Es fühlte sich so an, als ob ich dieses Image oder diese Perfektion sein musste, die die Leute von mir erwarteten. Also entschied ich mich dazu, das Wort 'perfekt' aus meinem Vokabular zu streichen. Mir ist erst jetzt klar geworden, dass es schädlich ist meisterhaft unvollkommen sein zu müssen”, gestand die 40-Jährige.