Zwei Jahre lang wurden Olli und Fynn von einem Kamerateam begleitet und konnten den Traum eines schwimmenden Kunstraumes am Ende verwirklichen.

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Credit: Netflix

Erste Hinweise auf Doku
Im November 2018 traf sich Fynn Kliemann bereits mit Yvonne Koch und kaufte ihr das marode Hausboot ihres verstorbenen Vaters Gunter Gabriel ab. Im Anschluss daran erklärte der “POP”-Interpret, dass er aus dem schwimmenden Haufen Schrott ein “Refugium für Kreative” erschaffen möchte und dafür mit niemand Geringerem als Songwriter Olli Schulz zusammenarbeiten würde. Den Musiker kannte Fynn zuvor nicht, ließ sich jedoch auf einen Deal ein, arbeitete nebenbei an diversen anderen Projekten, droppte ein Nummer-eins-Album und schmiss 22 Monate nach dem Ankauf direkt eine Einweihungsparty auf dem Boot.

Auf die Frage, wie Kliemann alles unter einen Hut bekommen würde, antwortete er dem MusikExpress: “Der Trick war, es niemandem zu erzählen. Ich bin ein Jahr lang zweimal die Woche nach Hamburg gefahren und habe da von morgens bis abends an der Platte gearbeitet sowie parallel in den Nächten zu Hause an der Ausarbeitung gefeilt. Normalerweise filme ich ja meinen Tag von morgens bis abends, haue drei YouTube-Videos pro Woche raus und mache parallel noch so was wie diese Dokumentation. Doch während der Arbeit an dem Album habe ich das Handy zu Hause gelassen. Das war herausfordernd, hat mir aber ermöglicht, in Ruhe und ohne Druck zu arbeiten.”

“Das Hausboot” auf Netflix
Mittlerweile sind weitere Monate vergangen und Fynn konnte seinen Fans endlich die freudige Nachricht überbringen, dass seine Renovierungsarbeiten vom Boot von einem Kamerateam gefilmt waren und schon bald auf Netflix präsentiert werden. “Das Hausboot” nennt sich der Streich, welcher am 09. März 2021 und nach über zwei Jahren endlich in vier Folgen veröffentlicht werden soll.

“Wenn es jemanden gibt, der Bock hat mit mir dieses Boot aufzumöbeln und der das auch kann, dann – hab ich mir gedacht – ist das Fynn Kliemann”, erklärte Olli Schulz nach der Einweihungsparty unter anderem, woraufhin sein musizierender Kollege hinzufügte: "Ich kannte Olli gar nicht, wir sind bisschen durch Hamburg getingelt und zwei oder drei Tage später kam er mit der Idee zum Hausboot um die Ecke.”

Und nach diversen Streitigkeiten, prominenter Unterstützung und vielen schlaflosen Nächten konnten sie beide den Traum eines schwimmenden Kunstraumes, das ebenfalls Platz für kleine Festivals, Studio-Sessions und Co. geben soll, verwirklichen. Den ersten offiziellen Trailer von “Das Hausboot” kannst Du Dir unterdes hier schon einmal anschauen: