Nachdem bereits eine Tracklist geleaked worden war und sich Fans auf ein neues Studioalbum vom Rapper vorbereitet hatten, releaste Eminem seine 16 Songs lange Überraschung.

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Credit: Offizielles Albumcover

Was eine Überraschung!
Obwohl Eminem erst am 17. Januar 2020 sein weltweites Nummer-eins-Album “Music to Be Murdered By" auf den Markt gebracht hatte und mit diesem Milliarden von Streams auf Spotify, Apple Music und Co. generieren konnte, hatte der Rapper dennoch nicht genug vom Musizieren. Das Coronavirus scheint ihn sogar so kreativ beeinflusst zu haben, dass sich der 15fache GRAMMY-Gewinner zu einem zweiten Streich seines letzten LongPlayers entschieden hatte. Gemeinsam mit seinem Kollegen und Produzenten Dr. Dre saß er erneut im Tonstudio und erstellte 16 neue Songs. Das zumindest erfuhren seine Fans Mitte Dezember 2020, nachdem eine neue Tracklist ins Netz geladen worden war, welche eine zu einer B-Seite von “Music to Be Murdered By” passen soll:

Und siehe da? Der Leak hatte nicht zu viel versprochen: Am Freitag, den 18. Dezember 2020 droppte der “Godzilla"-Interpret ein 16 Stück langes Album namens “Music To Be Murdered By - Side B” und überraschte damit all seine Fans. Doch jene bekamen nicht nur knallharte Raps von Eminem präsentiert, sondern auch geniale Kollaborationen mit unter anderem Dr. Dre, Skylar Grey, Ty Dolla $ign und Royce Da 5’9”.

Der “Lose Yourself”-Rapper überreichte seinen Fans über Nacht ein frühes Weihnachtsgeschenk und erklärte ihnen schlicht und einfach: “Onkel Alfred [Hitchcock] hat euch gehört, wie ihr nach mehr verlangt hattet … Genießt die B-Seite.”

Musikvideo ebenfalls mit am Start
Doch das soll es dann noch lange nicht gewesen sein. Eminem selbst legte noch einen drauf und releaste ebenfalls das Musikvideo zur Single “GNAT”, welches in Zusammenarbeit mit Cole Bennett von Lyrical Lemonade entstanden war. Passend dazu schlüpfte der 48-jährige Superstar unter anderem in die Rollen eines Chemikanten mit Schutzanzug und eines Patienten im Krankenhaus, während er sich das Coronavirus und die 14tägige Quarantäne zur Brust nahm.