Die Jubiläumsshow scheint nicht im Licht des 37-Jährigen zu stehen, welchem alle Kandidaten durch die Lappen gehen.

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Begeisterung für die Show
Mark Forster unterschrieb zum vierten Mal in Folge einen Vertrag bei ProSieben und darf erneut auf dem roten Stuhl bei “The Voice of Germany” sitzen. Der 37-Jährige kennt sich demnach bestens aus, doch die Show gewonnen hatte er mit einem Talent bislang noch nicht. Stattdessen musste er sich gegen Kollegen wie Andreas Bourani, Samu Haber, Michael Patrick Kelly und Alice Merton geschlagen geben. Doch welche Besonderheiten muss ein Kandidat mitbringen, damit Mark den Buzzer drückt und jenes in sein Team einlädt?

Genau diese Frage beantwortete er bereits dem Tram von “Klatsch & Tratsch” und gestand: “Das ist selten eine Kopfentscheidung. Ich erkläre das immer so: Wir Coaches sind ja keine Computer, die errechnen, ob alle Töne gepasst haben und dann die weiterbuzzern, die alle Töne getroffen haben. Vielmehr ist das eine Geschmackssache, manchmal auch eine Stimmungssache. Ein Talent muss mich mit seiner Stimme berühren und mir Lust machen auf mehr, dann drücke ich den Buzzer.”

Kein Glück
In der zehnten und somit Jubiläumsstaffel möchte Forster einmal wieder alles geben und hat sich einen Plan ausgearbeitet, wie er sein Team schnell vollmachen kann. “Mit jedem erdenklich miesen kleinen Trick, der mir einfällt. (lacht) Aber das hängt natürlich auch davon ab, wer sonst noch gebuzzert hat. Bei der Coach-Konkurrenz In diesem Jahr muss ich mir wohl noch mehr Tricks einfallen lassen, als sonst. […] Ich habe mittlerweile ja schon einen großen Erfahrungsschatz als Coach im ‘The Voice’- Kosmos. Ich weiß schon, was in den einzelnen Phasen passiert, hab bei ‘The Voice of Germany’, ‘The Voice Kids’ und ‘The Voice Senior’ schon mit Talenten aller Altersklassen zusammenarbeiten dürfen. Das sehe ich durchaus als Vorteil”, gestand der Musiker. Doch ganz so aufgegangen war der Plan bislang nicht … Stattdessen konnten seine Kollegen und Kolleginnen Nico Santos, Stefanie Kloß und Yvonne Catterfeld und Rea Garvey und Samu Haber bislang alle Talente abstauben und ließen den “Au Revoir”-Interpreten alt aussehen.

“Ich habe Schwierigkeiten, meine Enttäuschung zu verbergen. Es ist eine gewisse Tendenz spürbar, dass sie nicht zu mir kommen”, erklärte Forster den anderen Jury-Mitgliedern und sprach über sich als “kleiner Jungen aus Kaiserslautern, der gerne Mützen trug und ein bisschen kurzsichtig war”. Er selbst wollte demnach immer schon ein Coach bei “The Voice of Germany” sein und kam schließlich zu dem Entschluss, alles dafür zu tun.

Singend richtete sich Mark Forster wie folgt ans Publikum: “Es spielt keine Rolle, wie sehr ich es will, was auch immer ich sage, ich mache dumme Witze, mache Komplimente, doch am Ende, kommt keine Sau in mein Team, warum nur? Wenn das so weitergeht, sitzt hier bald wieder Paddy Kelly.”

Am Ende kommt der 37-Jährige doch noch ein Talent zu sich ins Team holen. Für Erwin Holm hatte er als einziger gebuzzert, woraufhin er von Kollege Rea Garvey vernatzt worden war. "Wir haben uns alle zurückgehalten. Der hätte heute sonst kein einziges Talent bekommen”, erklärte der Sieger-Coach der zweiten Stuffel von TVOG.