Gerade erst landete der YouTuber mit seinem Album “POP” an der Spitze der deutschen Charts, schon klopft das Inkassobüro an die Tür und möchte Geld nach einer versäumten Test-Bestellung im eigenen Shop einkassieren.

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Credit: Steven Lüdtke vom myp-magazine

Feierte die Nummer-eins-LP
Am 29. Mai 2020 veröffentlichte der deutsche Webdesigner, Unternehmer, Musiker, Autor, Schauspieler und YouTuber Fynn Kliemann sein zweites Album, das auf den Namen “POP” hörte und 14 Lieder beinhaltete. Mit über 33 Millionen generierten Streams schaffte es der Musiker direkt im Anschluss an die Spitze der deutschen Charts und versperrte somit nicht nur Lady Gaga mit “Chromatica”, sondern auch Reinhard Mey” mit “Das Haus an der Ampel” den Weg zum Thron.

Vor allem aber droppte er die LP unter seiner eigenen Flagge und gestand im “Laut”-Interview, dass er anderen Künstlern und Künstlerinnen schon bald einen Vertrag anbieten möchte. “Ja, ich hab da halt das Gefühl, neben all den anderen Baustellen in meinem Leben, dass ich mal Bock hab, im Hintergrund Sachen für andere zu machen. Wir haben mittlerweile eine krasse Infrastruktur und können alles liefern wie die großen Majors und wir sind in ganz vielen Sachen wirklich besser und fairer als die. Gerade bei der Musik gibt es da noch ganz viel aufzuholen für die Szene und ganz viele Menschen. Ich sehe halt so viele geile Talente und wir haben richtig viele, einfache Mittel die wir denen geben können. Warum machen wir das dann nicht einfach zusammen und ich helfe im Hintergrund anderen Leute was auf die Beine zu stellen. Ich weiß zumindest, dass wir ein paar Sachen machen können, welche die gerade nicht machen können. Ist doch ne geile Idee. Mal die eigene Nase aus dem Bild zu ziehen und wen anderes da hinzustellen, der da einfach besser reinpasst. Ich hab gerade einfach Bock ein bisschen im Hintergrund zu arbeiten.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

00:01 #pop

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Musiker verklagt sich selbst
Während sich Fynn Kliemann demnach gar nicht beschweren kann und mittlerweile ebenfalls zu den größten Unternehmern zählt, welcher in Europa Schutzmasken herstellt und verkauft, scheint er dennoch die ein oder andere Rechnung nicht rechtzeitig bezahlt zu haben. Witzigerweise verklagte er sich nun mehr oder weniger selbst.

Via Instagram-Story präsentierte das Allroundtalent demnach eine Mahnung und gestand: “Zurück im Kliemannsland und ich gucke mir hier die Post an. Anscheinend habe ich bei mir eine Test-Bestellung im Shop gemacht und die dann nicht bezahlt und Paypal hat die dann ein Inkassounternehmen weitergegeben und anscheinend verklage ich mich jetzt selbst.”

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Credit: fimbim / Instagram

Im weiteren Verlauf der Instagram-Story fügte der “POP”-Interpret hinzu, dass er aus einem Beitrag von 20 Euro eine “erfolgreiche 57 Euro Strafzahlung” gemacht habe und gab seinen Fans folgenden rhetorischen Tipp mit auf den Weg: “Wenn das Leben noch nicht schwer genug ist, dann bezahlt doch einfach eure eigenen Rechnungen nicht. Geil wäre, wenn ich in den Knast gehen würde.”