Am Montag, den 08. Juni 2020 muss sich Shindy vor Gericht verantworten und fuhr mit seinem Bentley in Stuttgart vor. Wie die Verhandlung wohl ausgehen wird?

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Credit: William Krause / bigFM

Stress nach Videodreh
Am 22. März 2019 veröffentlichte Shindy die Single “Affalterbach”, welche seither nicht nur in Deutschland Gold gegangen ist, sondern sich auch auf dem Nummer-eins-Album “Drama” befindet. Kurz nach dem Drop gab es bereits Stress, da Rapperin Shirin David ihre Vocals nicht freigegeben hatte und der aus Bietigheim-Bissingen stammende Künstler die präsentierte Version erneut löschen, eine weitere Dame engagieren und die Lyrics neu aufnehmen musste.

Doch mit diesen Streitigkeiten fing der Spaß rund um seine Single erst an: Am heutigen Montag, den 08. Juni 2020 musste Shindy vor Gericht in Stuttgart erscheinen und sich für den Videodreh zum Stück verantworten. Damals war er mit 22 km/h zu schnell auf dem Tacho in der Innenstadt der Hauptstadt des südwestdeutschen Bundeslands Baden-Württemberg geblitzt worden und soll nicht nur 175.000 Euro Strafe zahlen, sondern vielleicht euch noch den Führerschein abgeben … Beim Amtsgericht war er kurz vor der eigentlichen Verhandlung bereits vorgefahren, wurde von Kameraleuten und Supportern empfangen und mit einem #FreeShindy-Ruf begrüßt:

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Wie geht die Sache aus?!
Sein Anwalt erklärte laut BILD, dass sie Einspruch einlegen werden und sagte: “Mein Mandant hat sich nicht strafbar gemacht. Es fehlte an der für den Kennzeichenmissbrauch notwendigen rechtswidrigen Absicht. Es gab eine Drehgenehmigung der Stadt.”

Via Instagram rief Shindy ebenfalls seine Follower auf, ihm beizustehen und schrieb unter anderem folgende Lines nieder: “Für diese schweren Stunden möchte ich euch um euren seelischen Beistand bitten. Obwohl die Verhandlung öffentlich und für jeden frei zugänglich ist, stellt dieser Post keine Einladung dar. Danke für eure Unterstützung.”

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Credit: Shindy / Instagram

Wie die Sache wohl ausgehen wird?!

UPDATE - 14.00Uhr:
Shindy wollte keine Aussage tätigen. Ihm werden die durch die Verweigerung verursachten Kosten auferlegt und ein Ordnungsgeld, ersatzweise Ordnungshaft festgesetzt. Welche weiteren Strafen auf ihn zukommen werden, ist unklar.