Seinen Instagram-Followern erklärte der Rapper, dass er die aktuelle Lage schlimmer einschätzt als gedacht und hofft, dass die Regierung schneller reagiert.

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Credit: Frank Hoensch / GettyImages

Shutdown verlangt
“Wenn man mich fragen würde, dann sofort Shutdown. Zu viele Leute verstehen den Ernst der Lage nicht und das geht auf Kosten anderer”, erklärte Sido all seinen Followern in seiner Instagram-Story und sprach somit erneut über die Corona-Krise. Statt demnach einfach nur herumzusitzen und abzuwarten, wann die Regierung einen Schritt weiter geht, hofft er auf eine verordnete Ausgangssperre, um den Virus schneller einzudämmen.

“Es geht nicht darum, dass diese Grippe uns alle umbringt, sondern darum, wie lange die aktuelle Situation anhält. Je länger es dauert bis Normalität einkehrt, desto mehr Menschen werden danach ruiniert sein. Es ist jetzt schon eine Katastrophe für viele, aber es kann noch viel schlimmer werden. Diese Ignoranz spielt mit der Gesundheit und den Existenzen vieler Menschen. Wenn mein Wort bei euch ein wenig was zählt, dann bleibt bitte zu Hause”, erklärte der Deutsch-Rapper abschließend.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Wachsfigur und Trennung
Für Sido ist es aktuell nicht die einzige Umstellung in seinem Leben. Erst vor wenigen Tagen bestätigte Charlotte Würdig, dass sie sich nach acht gemeinsamen Ehejahren von dem Vater ihrer beiden Kinder getrennt habe und mit dem Rapper dennoch beide Söhne in Zusammenarbeit großziehen will.

“Nach acht Jahren voller Freude, Glück und Abenteuer mit Hochs und Tiefs sind Paul und ich vor einiger Zeit zu dem Entschluss gekommen, unsere Beziehung von nun an als liebende Eltern, aber nicht mehr als Liebespaar zu führen. Unsere kleine Familie ist das Schönste und Wertvollste was uns passieren konnte - dafür sind wir unendlich dankbar und werden uns als Menschen immer sehr schätzen….”, konnte man via Instagram nachlesen. Sido selbst hat sich unterdes noch nicht zum Coup zu Wort gemeldet und die Trennung nicht kommentiert. Stattdessen gab er ein Interview mit Chez Krömer und erklärte, dass man ihm angeboten habe, eine Wachsfigur seiner selbst im Kabinett in Berlin aufzustellen. “Bist du bei Madame Tussauds? Ich wurde heute gefragt, ob ich das machen möchte”, sagte der “1.000 Tattoos”-Interpret und fügte hinzu: “Ja, wirklich. Bist du neidisch? Weil ich, ich, ich, ich weiß … Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen - eine Wachsfigur von mir. […] Nein, ich kann mir nicht vorstellen, dass von mir da so eine Wachsfigur da rumsteht.”

Er selbst wüsste demnach nicht, ob er sich tatsächlich der Prozedur unterziehen und sich abmessen lassen möchte. Rund fünf Stunden soll solch eine Session dauern, das lebensnah nachempfundene Ebenbild wird von 30 Arbeiter/innen rund drei Monate erarbeitet und kostet die Institution selbst mindestens 250.000 Euro.