Nachdem Ufo361 die Kollabo-LP “Lights Out” auf den Markt gebracht hatte, konnte er an allen anderen deutschsprachigen Rappern vorbeiziehen und hat erstmals die meisten monatlichen Hörer auf Spotify.

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Credit: Frank Hoensch / GettyImages

Comeback geglückt
“UFO ist nicht tot! Noch lange nicht! Ich hab mich aus dem ganzen Instagram-Zirkus zurückgezogen, nach Ewigkeiten Urlaub gemacht der nichts mit Videodrehs oder Studiosessions zu tun hatte und neue Kraft getankt bis ich gemerkt habe, dass ich ohne die Musik nicht leben kann und mich nicht von Hatern beeinflussen lassen kann”, erklärte Ufuk Bayraktar, besser bekannt unter dem Künstlernamen Ufo361, Ende März 2019 via Instagram und stellte somit klar, dass er kein Karriereende anstreben würde. Stattdessen wollte der Berliner nur eine kleine Auszeit nehmen und mit viel Energie noch einmal das Game zerreißen. “Es war nie in meiner Absicht meine Fans zu täuschen oder zu verarschen. Ich war an einem Punkt angelangt an dem ich das Gefühl hatte nicht mehr frei in meiner Kunst zu sein. Zu viele Menschen dachten sie können mich und meine Musik schlecht machen und mir die Freude an meiner Arbeit nehmen. Mal ganz abgesehen von dem privaten Chaos das in dieser Zeit auf mich zukam war es die ganze negative Energie die mich komplett abgeturnt hat vom Musik machen. Ich muss mich nicht rechtfertigen, will aber zu den Menschen die mich lieben und feiern ehrlich sein und mache deshalb diesen Post hier. [sic]”

Mit neuer Kraft erarbeitete er schließlich die Nummer-eins-LP “Wave” und koppelte sieben Singles aus dem LongPlayer aus.

Er überholte sie alle
Im November 2019 und somit noch nicht einmal drei Monate nach dem Drop von “Wave”, releaste Ufo361 schließlich die Kollabo-CD “Lights Out”, welche mit dem türkischen Superstar Ezhel entstanden war. Und genau dieses Werk verhalf dem aus Berlin stammenden Sprechgesangskünstler nun zur neuen Spitze auf Spotify:

In den vergangenen zwei Jahren konnte sich Capital Bra mit seinen Tracks auf Platz eins der meistgestreamten Künstler wiederfinden, welcher die meisten monatlichen Hörer verzeichnen konnte. Doch seine Zeit auf dem Thron ist nun abgelaufen. Im Februar 2020 lockte Ufo361 erstmals mehr User auf sein Profil und zog somit an allen vorbei. Das Erstaunliche daran? Dank den Platzierungen seiner Kollabo-Tracks in der Spotify-Playlist “Türkce Rap” klickten sich in den vergangenen vier Wochen ebenfalls über 517.000 Hörer, welche von Istanbul aus seine Beats gestreamt hatten, durch seine Diskografie.

Via Instagram bedankte sich Ufo361 wie folgt:

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Credit: Ufo361 / Imstagram

Zahlen lügen nicht
Falls Du nun wissen möchtest, welche Rapper es ebenfalls in den Millionenbereich geschafft und unzählige Streams generieren können, haben wir eine kleine Überraschung für Dich:

Zum redaktionellen Stand [Mittwoch, den 12. Februar 2020] schaut das Ranking wie folgt aus:

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Credit: Spotify

Während Ufo361 demnach unangefochten an der Spitze der meistgestreamten Acts in Deutschland steht, konnten es ebenfalls zwei Girls unter die Top 7 schaffen. Und, was hältst Du von den Zahlen?!