Obwohl Gomez über 167 Millionen Follower auf Instagram hat, ist sie dennoch nur selten online und sprach einmal wieder über die negativen Aspekte der App.

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Credit: Tibrina Hobson / GettyImages

Auszeit und neues Album
Mit “Revial” konnte Selena Gomez im Oktober 2015 ihr zweites Nummer-eins-Album veröffentlichen und hatte ihre Fans im Anschluss daran jahrelang auf ein Follow-up warten lassen. Sie selbst nahm sich ebenfalls über Monate hinweg eine Instagram-Auszeit und erklärte ihren Followern abschließend, dass sie nicht nur faul auf dem Sofa gelegen habe: “Es ist schon eine Weile her, seit ihr etwas von mir gehört habt, aber ich wollte euch ein gutes neues Jahr wünschen und euch für eure Liebe und Unterstützung danken. Letztes Jahr war definitiv ein Jahr der Selbstreflexion, voll von Herausforderungen und meines Wachstums. Es sind immer diese Herausforderungen, die einem zeigen, wer man wirklich ist und wie man fähig ist, diese zu überwinden. Vertraut mir, das ist nicht leicht, aber ich bin stolz auf die Person, die ich geworden bin. Liebe euch alle.”

Passend dazu sagte Gomez via Instagram-Story: “Ich bin zurzeit im Studio und es läuft wirklich gut. Ehrlich gesagt macht es mich einfach nervös, denn ich glaube, die nächsten Entscheidungen, die ich treffen muss, sind sehr wichtig. Ich versuche also einfach, sorgfältig zu sein und Geduld mit allem zu haben.”

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Credit: selenagomez / Instagram

Und sie hatte am Ende tatsächlich ihr Wort gehalten: Am 10. Januar 2020 releaste die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin ihren dritten Streich, nannte ihr Baby “Rare” und konnte damit einmal wieder die Spitze der Charts in unter anderem Kanada, Australien und in ihrem Heimatland einnehmen. In Deutschland, Österreich und der Schweiz reichte es für Platz drei.

Kritk an Instagram
Dank einigen Single-Auskopplungen konnte Sel im Alleingang die Werbetrommel rühren und am Ende für einen erfolgreichen Drop von “Rare” sorgen. Via Instagram ging sie ebenfalls vermehrt live und beantwortete ihren Fans Fragem veröffentlichte unzählige Videos und Bilder bezüglich des LongPlayers und hat am Ende dennoch Kritik an der Applikation geäußert.

Auf die Frage, ob sie Instagram von ihrem Smartphone löschen könnte, antwortete die 27-Jährige: “Ich glaube, ich hätte viele Leute, die mich nicht mögen, wenn ich ja sagen würde. Wenn ich einen ausgewogenen, glücklichen Mittelweg finden könnte, wäre das großartig, aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es nicht die Identität von einigen [Personen in] meiner Generation zerstört hätte. Das ist ein großer Teil der Gründe, warum ich mein Album 'Rare' genannt habe - weil es so viel Druck gibt, genauso auszusehen, wie alle anderen auch.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Verdient Millionen dank App
Dass Gomez tatsächlich solche Worte von sich gegeben hat, kann für den ein oder anderen Fan ein Schock sein - schließlich verdient sie Millionen im Jahr dank der Applikation zum Teilen von Bildern und Videos. Das zumindest erklärte das Team von “HopperHQ” bereits in 2018, nachdem sie eine Analyse veröffentlicht und die Zahlen offengelegt hatte. Selena soll pro hochgeladenem Posting mit markiertem Werbepartner um die 800.000 Dollar abgreifen können - das sind rund 730.500 Euro für ein Foto! Und jene Summe hat sich mittlerweile bereits erhöht:

Im Ranking der bestbezahltesten Instagram-User landete die “Rare”-Interpretin auf Rang fünf und soll mittlerweile dank ihrer 167 Millionen Follower rund 886.000 Dollar pro Verlinkung auf einem Schnappschuss fordern … Noch mehr Kohle verdient im Übrigen Ariana Grande, welche nicht nur die aktuell die gefragteste Sängerin ist und 174 Millionen Abonnenten ihr Eigen nennen kann, sondern auch fast eine Million Dollar pro Beitrag verdient.