Bevor RIN sein zweites Album “Nimmerland” veröffentlicht, stattete er uns einen Besuch ab und plauderte über die Anfänge seiner Karriere, Studio-Sessions und vieles mehr.

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Credit: William Krause / bigFM

Album in der Pipeline
RIN hat in den kommenden Wochen und Monaten viel vor. Der Deutsch-Rapper aus Bietigheim-Bissingen bereitet sich aktuell auf den Drop seines zweiten Albums “Nimmerland” vor und wird jenes Werk am Freitag, den 6. Dezember 2019 auf den Markt bringen. Erste Singleauskopplungen präsentierte das Sprachtalent ebenfalls schon und droppte in den letzten fünf Monaten die Tracks wie “Up in smoke”, “Vintage”, “Fabergé” und “Keine Liebe” mit Bausa.

Doch bevor es endlich so weit ist und Renato Simunovic, so sein bürgerlicher Name, den zweiten LongPlayer seinen Fans zum Streamen bereitstellt, nahm er sich etwas Zeit und stattete uns in Stuttgart einen Besuch ab. Gemeinsam mit bigFM-Moderator Reece plauderte der Rapper über die Anfänge seiner Karriere, das Werk “Nimmerland” und viele weitere Dinge.

“Ich komme gerade frisch aus dem Studio. Album ist abgegeben. Ich bin der Typ, ich arbeite sehr lange gerne an Alben. Das heißt, ich sitze faktisch schon so ein bisschen am nächsten so. Ich habe noch wirklich kein festes Konzept oder Rahmen so, aber ich habe schon so mein Resümee gezogen und weiß, was ich jetzt machen möchte”, erklärte RIN bei Deutschrap rasiert und fügte hinzu: “Als ich angefangen habe Musik zu machen … Das war echt, wenn man es mal im Gegenteil zu heute betrachtet, super klassisch so. Ich habe es schon ein paar Mal erzählt, aber es ist wirklich so: Wir waren im Japangarten damals so bei uns in Bietigheim und da war ich einfach so ein krasser Rap-Fan und Musik wurde immer mehr Teil meines Lebens und ich war bekannt als der Typ, der immer einen Kopfhörer im Ohr hatte. Auch, wenn ich mit Menschen geredet habe oder so und ich habe für die Musik, die ich gehört habe, gelebt. Und irgendwann habe ich dann einfach gefreestylt und - so richtig klassisch - hat mir ein Freund gesagt, dass wir uns batteln. Ich habe dann so zweidrei Zeilen quasi in meinem Kopf vorgeschrieben und dann gedroppt. Und ein Paar waren so: ‘Haha, das war so lustig. Schreib doch mal auf.’ […] Und auf einmal hatte ich Danne in neues Hobby”, fügte der Rapper hinzu, welcher das darauffolgende Jahr nur mit dem Schreiben von Texten verbracht hatte. “Der erste Song, der rauskam, war ‘Ljubav’ und den Mut zu dem Song hat tatsächlich damals […] Bausa gegeben. Das habe ich auch noch nicht erzählt. Ich habe den Song geschrieben, den Text und den Beat - der hatte mir voll gefallen. Und er sagte dann: ‘Brudi, sing einfach. Ich mach, dass es gut klingt.’ Und ich hatte damals echt keinen Plan, von gar nichts. Und ich habe das damals dann aufgenommen und er hat Autotune drauf gemacht und das wirklich … Ich habe dann noch einmal ein Jahr gewartet, bis ich den rausgehauen hatte.”

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Credit: William Krause / bigFM

Die komplette Folge Deutschrap rasiert - oder wie RIN es sagen würde: 'Deutschrap rasiert auf RINFM' - kannst Du Dir am Dienstag, den 03. Dezember 2019 ab 20.45 Uhr live on air und wenig später im Podcast auf Spotify und Co. anhören.

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