Auch nach Jahren im Business hat Kontra K seine alte Gang nicht ausgetauscht und vertraut auf Freunde, welche auch in schlechten Zeiten hinter ihm standen.

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Credit: Frank Hoensch / GettyImages

“Realness braucht nur Herz”
Maximilian Diehn, besser bekannt unter dem Alter Ego Kontra K, schlägt bereits seit 2013 große Wellen im Game und platzierte seine letzten vier LPs an der Spitze der deutschen Charts. Auch seine Singles “Diamanten”, “Mehr als ein Job”, "Soldaten 2.0” und “Fame” wurden nach dem Drop mit einer Goldenen Schallplatte ausgestattet, welche der Rapper für seine Arbeit überreicht bekommen hatte. Doch der durchtrainierte und tätowierte Act lässt sich von all seinem Erfolg nicht beirren, sondern tüfetelt fleißig weiter an neuen Tracks, steht wie gewohnt täglich im Studio auf der Matte und umgibt sich mit Personen, welche auch zu dunklen Zeiten an seiner Seite waren.

Manchmal wird der Kreis um dich herum kleiner … aber bekommt dadurch mehr Qualität”, erklärte Kontra K unter anderem Mitte September 2019 via Instagram-Story und fügte den Hashtag “#Loyal” hinzu.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Stay loyal!!!! #loyal

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Auf seine Kollegen kann sich der Deutsch-Rapper seither immer verlassen, nimmt die Jungs mit auf Tour und sorgt dafür, dass jeder mit anpacken kann. Vor allem aber erklärte Kontra K, dass er auf “Geld, Fame und Muskeln” verzichten könnte, würde er seine wahren Freunde und seine Familie um sich herum haben:

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ist ein Vorbild für seinen Sohn
Kontra K selbst ist Vater eines Sohnes und hält sich aus diesem Grund von kriminellen Machenschaften und Personen, welche ihn in den Dreck ziehen würden, fern. Im Interview mit “Focus” gestand er: “Ich habe zwangsläufig viel Scheiß mitbekommen und viele in meinem Umfeld bewegen sich in solchen Kreisen. Das ist aber nichts, worauf ich stolz bin. Ich versuche, die Leute da rauszuholen. Ich habe Jobs geschaffen, in denen die arbeiten können, um eben nichts mit dieser Szene zu tun haben zu müssen. Wenn ich es schaffe, dass diese Mäuler gestopft sind, dann machen die auch keinen Blödsinn. Ich will meinen Sohn von schlechten Menschen fernhalten – auch von denen, die kommen, wenn du im Rampenlicht stehst. Die im Internet Kommentare abgeben und lästern und schlechte Energie verbreiten. Kinder haben wirklich eine reine Seele und ich will ihn so gut es geht von dem ganzen Schmutz fernhalten. Ob ich das hinkriege, kann ich dir erst in 20 Jahren sagen. […] Man hat da einen Menschen, den man beeinflusst und für den man verantwortlich ist. Es ist wichtig, dass man ein guter Mensch ist und das dem Kind auch vorlebt. Wenn man sich zu Hause nur herumstreitet, Mist macht und rumprügelt, dann muss man sich nicht wundern, wenn das irgendwann zu einem zurückkommt.”