Zur Erinnerung an Michael Brown nahmen The Game und seine Rap-Kollegen Rick Ross, 2 Chainz, Puff Daddy & Co. mit „Don’t Shoot“ eine Hymne gegen Gewalt und Rassendiskriminierung auf.

Die Rapper wollen Michael Brown Tribut zollen

Der Tod von Michael Brown löste in Amerika eine große Diskussion über Rassismus, Diskriminierung und Gewalt aus. Der dunkelhäutige Teenager wurde am 09. August von einem Polizisten in Ferguson erschossen und das obwohl der 18-Jährige unbewaffnet war.

Auch Rapper The Game ließ dieses Ereignis nicht kalt. Er rief die größten Namen des Rap-Geschäfts zusammen, um mit einer Hymne gegen Gewalt, Michael Brown Tribut zu zollen. Mit am Start sind Rick Ross, 2 Chainz, Puff Daddy, Fabolous, Wale, DJ Khaled, Swizz Beatz, Yo Gotti, Curren$y, Problem, King Pharaoh und TGT.

Positiver Beitrag zum Kampf gegen Rassismus

Der 34-Jährige erzählte in einem Interview: “Es war kein Problem, alle an Bord zu bekommen, einfach, weil wir ein Herz haben. Wir sorgen uns und wollen einen positive Teil dazu beitragen, das Problem, das seit Menschen Gedenken besteht, zu lösen und das ist Rassismus und Hass gegenüber anderen Menschen.“

Der Rapper, der selbst Vater ist, kann die Gefühle der Familie von Michael Brown nachempfinden. Vor allem, weil er den Gedanken, dass seinen eigenen Kindern ebenfalls so etwas zustoßen könnte, nicht ertragen kann, sah er es als Notwendigkeit, diesen Track zu machen: „Daher musste dieser Song gemacht werden und darum war es auch so einfach, so viele Freunde zu finden, die zusammen kamen, um gegen Ungerechtigkeit zu kämpfen.“

„Don’t put your weapons at me“

Raus kam ein sehr emotionaler und ehrlicher Song, den The Game mit den Worten „Ferguson, Rest in Peace Mike Brown and all the young soldiers out there. God help us.“ einleitet. Mit kraftvollen Versen wie „They are killing teens. They are killing dreams. It’s murder” und “We need justice here” rufen Diddy & Co. zum Handeln auf.

Vor allem der Refrain, in dem Kinder singen „Don’t put your weapons at me” regt zum Nachdenken an. Außerdem rufen die Rapper mit ihrem Song ins Gedächtnis, dass Michael Browns Tod kein Einzelfall war. Mit den Namen Ezell Ford, Eric Garner, Sean Bell und vielen mehr erinnern sie an andere dunkelhäutige Teenager, die von Polizisten getötet wurden.

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Bild: Youtube

 

Auch Nelly, Chris Brown & Co. nehmen Anteil

Die Interpreten von „Don’t Shoot” sind nicht die einzigen Musiker, die Anteil an dem Tod von Michael Brown nahmen. Bei einem Charity-Footballspiel in Los Angeles nutzten Chris Brown, Nelly und weitere Kollegen die Gunst der Stunde, um deutlich Stellung zu dem Ereignis zu nehmen.

Außerdem reiste Rapper Talib Kweli extra nach Ferguson, um sich vor Ort gegen Rassendiskriminierung einzusetzen. Auch Childish Gambino veröffentlichte vor kurzem auf Twitter ein Gedicht gegen Rassismus, das heftige Diskussionen auslöste.