Multitalent Puff Daddy steigt jetzt auch noch in die Dance-Branche ein. Wer ihn also vorher nur als Rapper kannte, kann sich ab sofort von einer anderen Seite des Künstlers überzeugen lassen.

Puff Daddy 11 11

Bild: lev radin / Shutterstock.com

Zusammenarbeit mit Guy Gerber

Dass Puff Daddy sich gerne mal eine neue Herausforderung aussucht, ist bekannt. So hat er schon sein eigenes Plattenlabel gegründet, er produziert für andere Acts, er feiert Erfolge als Rapper und schauspielern kann er auch. Wieso also nicht wieder was Neues ausprobieren und eine ganz andere Musikrichtung einschlagen?

Sein zwölf-Tracks-starkes, brandneues Album „11:11“ hat der Amerikaner jetzt mit dem Produzenten und DJ Guy Gerber aufgenommen. Vocals sind auf dieser Platte Mangelware, dafür gibts aber viele unterschiedliche Elektro-Dance-Beats mit jeder Menge fetten Beats.

Dance-Music, ja oder nein?

Puff Daddy selbst ist übrigens der Meinung, dass man seine Musik nicht in das Genre der Dance-Music stecken kann. Er findet, dass es etwas ganz neues ist, dass es so auf dem Markt bisher noch nicht zu hören gab.

Bleibt die Frage, ob er sich neben Stars wie Calvin Harris und Avicii in dieser Szene beweisen kann. Diese zwei und viele andere, die in den Charts ganz weit oben mitmischen, setzen mehr Akzent auf den Gesang. Ob Puff Daddy da eine Lücke schließt und der Konkurrenz damit nicht ganz schutzlos ausgeliefert ist?

Puff Daddy will zwei Welten miteinander verschmelzen

Auch der Titel für das Werk wurde nicht einfach so ausgesucht. Puff Daddy erklärte:  „11:11 bedeutet für uns, dass zwei Welten miteinander verschmelzen“.

Für eine bestimmte Musikrichtung entscheiden kann sich der Musiker scheinbar nicht. Man weiß sogar nicht mehr, als was man ihn bezeichnen soll… Rapper? Sänger? Bleibt also nur eine Wahl: Puff Daddy.

Das Ende der Ausprobiererei ist bestimmt auch noch nicht erreicht. Mal schauen welcher Floh sich ihm als nächstes ins Ohr setzt.