Am Sonntag, den 11. August war ein Mann beim Set von Slipknot im Hollywood Casino Amphitheatre in Illinois nach einem Anfall verstorben. Der Veranstalter wird scharf kritisiert.

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Credit: Joseph Okpako / GettyImages

Fan stirbt bei Slipknot-Konzert
Bei der diesjährigen “Knotfest Roadshow” waren Bands wie Volbeat, Gojira, Behemoth und Slipknot vom Veranstalter gebucht und schon seit Monaten angekündigt worden, bevor jene Acts am Sonntag, den 11. August 2019 in Illinois schließlich auf der Bühne standen und das anwesende Publikum bespaßten. Beim Set von letzterer Gruppe kam es jedoch zu einem tödlichen Zwischenfall, welcher viele Fragen aufgeworfen hat.

Wie “Patch” berichtete, hatte sich ein 62-jähriger Mann kurz zuvor alle Performances angeschaut und entschied sich schließlich dazu, ebenfalls Teil der legendären Moshpits zu werden. Und wie es bei jenen Aktionen üblich ist, wurde er von anderen Festivalbesuchern geschubst und soll dabei mehrfach hingefallen sein. Augenzeugen berichteten weiter, dass sich der 62-Jährige immer wieder gefangen hätte und weiterhin am Start gewesen sei. Beim Slipknot-Track “Sulfur” hingegen, wurde es ihm dann alles zu viel: Kurz nach Beginn der Performance brach er zusammen, woraufhin unzählige Besucher sofort einen schützenden Kreis um den am Boden liegenden Mann bildeten und man mit Maßnahmen zur Wiederbelebung versucht hatte, ihn am Leben zu halten - doch die Situation geriet schnell außer Kontrolle.

Laut den Angaben von “Metal Hammer” soll es mindestens 15 Minuten gedauert haben, bis Sanitäter den 62-Jährigen erreichten, obwohl unzählige Besucher zuvor mit ihren integrierten Taschenlampen im Smartphone in Richtung der Security geleuchtet und lauthals um Hilfe geschrien hatten. Fehlende Notärzte, zu wenig Personal und keine Organisation oder Kommunikation sollen am Ende die Gründe gewesen sein, warum der Fan, welcher Berichten zufolge an einem Anfall gelitten hatte, verstorben war.

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Credit: slipknot / Instagram

Der Veranstalter wird scharf kritisiert, die Jungs von Slipknot haben sich zum redaktionellen Zeitpunkt noch nicht zu Wort gemeldet und promoten stattdessen ihre Konzerte, Alben und Merchandise via Instagram und verärgern unzählige Fans. Aufforderungen zu einem offiziellen Statement werden gefühlt im Minutentakt veröffentlicht, diverse Kommentare werden hervorgehoben und mit roten Herzen versehen ...