Kurz nach dem Release der Single “No Option” erklärte der 33-jährige französische Produzent, dass er eine Anfrage von Rihanna abgelehnt hatte und ihr den Beat nicht zur Verfügung stellen wollte. Hat sich DJ Snake diesen Move gut überlegt?

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Credit: JEAN-BAPTISTE LACROIX / GettyImages

Neue Musik in 2019
“Ich weiß, ich weiß. Ich erstelle gerade neue Musik - gleichzeitig kümmere ich mich ebenfalls um neue Unterwäsche, Make-up, werde in einem Film zu sehen sein und mache andere Dinge, die mir Spaß bereiten. […] Sobald die Musik fertig ist, musst du danach nicht mehr fragen. Sie wird kommen. Nur nicht heute. Ich bin auch aufgeregt, es kann nicht früh genug veröffentlicht werden”, erklärte Superstar Rihanna im Interview mit dem “Rolling Stone”-Magazin und fügte hinzu, dass sie ihrer neuen Tracks noch in diesem Jahr releasen möchte. Wann wir uns auf ihre Kreationen einstellen können, wurde dennoch nicht genauer erläutert. Stattdessen lässt sie ihre Fans im Regen stehen und ist auf der Suche nach neuen Beats.

Das zumindest erklärte DJ Snake, welcher von RiRis Team angesprochen worden war und dem Superstar zur Hand gehen sollte. Aus diesem Angebot wurde jedoch nichts: Der 33 Jahre alte französische DJ und Produzent, welchen wir von Hit-Singles wie “Turn Down for What" mit Lil Jon, “Lean On” mit Major Lazer und MØ und “Taki Taki” featuring Selena Gomez, Cardi B und Ozuna kennen dürften, hat den Deal dankend abgelehnt. Stattdessen releaste er “No Option” lieber in Kooperation mit Burna Boy und veröffentlichte die Single auf seinem zweiten Studioalbum “Carte Blanche”.

“Sie war über ein Jahr scharf auf diese Beats, doch am Ende haben wir ihn selbst verwendet”, gestand DJ Shake im Interview mit Beats 1-Moderator Zane Lowe und fügte hinzu: “Weißt du, ich habe mich in dieses Album einfach verliebt und … ach, ich weiß nicht. Ich will einfach nicht die falschen Dinge sagen, sonst würden mich alle Rihanna-Fans umbringen. Ich habe mich einfach gefühlt, als gäbe es keine andere Option. Ich habe dieses Lied auf mein eigenes Album packen müssen.”

William Sami Etienne Grigahcine, so der bürgerliche Name des Produzenten, kollaborierte für “Carte Blanche” mit Stars wie Offset, 21 Savage, Selena Gomez und Bryson Tiller und fügte abschließend hinzu, dass er weitere Zusammenarbeiten mit international gefeierten Superstars abgesagt hatte. Doch er selbst wollte “seinem Herzen folgen” und “keinen Zahlen, Verkäufen oder Namen” hinterherrennen.

Hier geht’s zu DJ Snakes zweitem Album “Carte Blanche”: