Statt sich nur via Instagram zu Wort zu melden, ging Cardi B einen Schritt weiter und arrangierte ein Treffen mit US-Senator Bernie Sanders.

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Credit: RB/Bauer-Griffin / GettyImages

Macht Trump eine Ansage
Viel Glück, Fleiß und ihre einzigartige Persönlichkeit haben bewiesen, dass Cardi B längst mehr ist als nur eine Stripperin aus New York City. Stattdessen kann sie mit ihren Beats und Bars dem kompletten Globus den Atem rauben und benutzt Instagram als eine Art Sprachrohr zur Außenwelt. Doch ihren 48,2 Millionen Followern sagte sie in der Vergangenheit nicht nur die Meinung, sondern richtete ihre Posts auch an den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump und erklärte unter anderem, wie schlecht er den Norden der USA leiten würde.

“Hey Leute, ich möchte euch alle nur mal kurz daran erinnern, weil es schon seit über drei Wochen anhält”, startete Cardi B ihren Beitrag Anfang Januar 2019 und sprach über den Mauerbau zu Mexiko sowie den damaligen Government Shutdown. “Trump befiehlt jetzt per Einberufung, dass Angestellte der Bundesregierung arbeiten, ohne entlohnt zu werden. Und ich will von euch Motherf*ckers gar nicht hören, dass Obama ebenfalls 17 Tage einen Government Shutdown hervorgerufen hat. Ja ihr Schl*mpen, [das war] für unser Gesundheitssystem und dafür, dass sich deine Oma ihren Blutdruck hat checken lassen können. Und damit ihr B*tches eure Vagina beim Frauenarzt untersuchen lassen könnt, ohne Probleme zu haben. Ich weiß, dass sich viele von euch überhaupt nicht dafür interessieren, weil ihr nicht für die Regierung arbeitet oder einen anderen bezahlten Job habt, doch dieser Scheiß ist wirklich ernst. […] Ich fühle mich, als müssten wir einschreiten und handeln. Ich weiß nicht, was wir machen müssen, weil es nicht das ist, was ich normalerweise mache … Aber: B*tch, ich habe Angst.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Ansage 2.0
Sieben Monate sind seither vergangen, der Clip wurde 20,45 Millionen Mal betrachtet und generierte über vier Millionen Klicks. Doch Klicks allein machen Cardi B noch immer nicht glücklich. Stattdessen nahm sie die Sache mittlerweile selbst in die Hand und arrangierte ein Treffen mit US-Senator Bernie Sanders. Gegenüber CNN erklärte der Politiker, dass ihn die “Bodak Yellow”-Interpretin seit geraumer Zeit unterstützen würde und gestand: “Wir arbeiten daran, mehr jungen Menschen in den politischen Prozess zu involvieren. Die Zukunft Amerikas hängt von der Jugend ab. Viele gehen schon wählen, aber es sind noch nicht genug.”

Ein zum Treffen passendes Video soll ebenfalls bald veröffentlicht werden, wie der US-Senator via Twitter bestätigte: “Zusammen werden wir es schaffen, dass wir Millionen von jungen Menschen im politischen Sinne involvieren und dieses Land verändern können. Der Clip wird bald veröffentlicht.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Cardi B meldete sich selbstverständlich ebenfalls zu Wort, postete einen gemeinsamen Schnappschuss mit Sanders und hofft darauf, dass der Nachfolger Trump nicht nur ein Demokrat ist, sondern auch noch den Vornamen Bernie tragen würde. Passend zum Post hinterließ die Rapperin, welche sich mittlerweile mit Themen wie der Verschuldung von Studenten, dem Klimawandel und dem Mindestlohn auseinandergesetzt hat, folgende Worte: “Nicht nur ich, WIR. Ich möchte mich bei Senator Bernie Sanders bedanken, weil du dich mit mir zusammengesetzt und unsere Pläne besprochen hast, dieses Land zu verändern. Vor einigen Wochen fragte ich meine Follower, welche Fragen sie an einen Kandidaten der Demokraten hätten, wenn sie die Gelegenheit dafür hätten. Ich erhielt viele Zuschriften und habe die beliebtesten Themen ausgewählt. Hier werdet ihr lesen, wie wir für ökonomische und soziale Gerechtigkeit und Rassengleichheit kämpfen werden. Lasst uns zusammen eine Jugendbewegung starten, die dieses Land transformiert. Lasst uns mehr über unsere Kandidaten erfahren!”