Obwohl Britney Spears und Sam Lufti schon seit elf Jahren getrennte Wege gehen, hat der US-Superstar eine vorläufige einstweilige Verfügung gegen ihren Ex-Manager erwirken können.

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“Schweres mentales Trauma” dank Ex-Manager
Die meisten von uns wissen, dass ein Künstler nur so gut ist, wie das eigentliche Management, welches er oder sie engagiert hat. Die richtige Vermarktung und Promotion, sowie angenommene Angebote sind für die eigene Marke schließlich ausschlaggebend, man sollte mit seinen Angestellten harmonieren und gemeinsam am Erfolg arbeiten. Im Fall von Britney Spears hat dies nicht immer geklappt, wie die US-Musikerin schon in der Vergangenheit erklärte. Sam Lufti zum Beispiel, welcher sie zwischen 2007 und 2008 nach vorne bringen sollte, wurde am Ende für ihre mentalen Zusammenbrüche verantwortlich gemacht und soll sie “bestochen und bedroht” haben. Ein Insider gestand im Jahr 2014 bereits, wie schlimm es um die zwischenmenschliche Beziehung stand: “Sam ist besessen von Britney, und falls irgendjemand irgendwelche Zweifel daran hatte, sollte er jetzt überzeugt sein. Er ist einer der Hauptgründe, weshalb Britney rund um die Uhr von einem Bodyguard umgeben ist! Britneys Vater Jamie möchte kein Risiko eingehen, wenn es um Sam geht. Jamie glaubt, wenn Sam die Möglichkeit bekommt, dann schleicht er sich wieder in Britneys Leben.”

Spears selbst wurde kurze Zeit später von ihrem Ex-Manager nach oraler Diffamierung verklagt, sie soll ihm laut den Angaben der “TMZ” eine “sechsstellige Summe” überwiesen haben. Im September 2016 wurden die Klage schließlich fallen gelassen.

Einstweilige Verfügung
Die “Toxic”-Interpretin selbst wandte sich nun ein weiteres Mal an ihre Anwälte und konnte eine vorläufige einstweilige Verfügung erwirken, welche nicht nur für sie selbst, sondern auch für ihre Eltern Jamie und Lynne Spears und für ihre Söhne Sean Preston und Jayden ausgestellt worden war. Am Mittwoch, den 8. Mai 2019 soll ein Richter ihren Vorsichtsmaßnahmen zugestimmt haben, bevor der Fall laut “The Blast” am 28. Mai 2019 vor Gericht behandelt wird. Lufti wird demnach vorgeworfen, für ihr “schweres mentales Trauma” verantwortlich zu sein, da er “überwachende Maßnahmen, Bestechungen und die Veröffentlichung von privaten Informationen” androhte, würde sie ihn nicht erneut anstellen wollen. Auch soll er Tweets und Textnachrichten an die Spears’ geschickt haben.

Bis zur eigentlichen Anhörung darf sich Lufti demnach keine 200 Yards - umgerechnet so viel wie 183 Meter - nähern.