Nachdem man den 28-Jährigen ausgeraubt hatte, fand ein Ermittler Munition in seinem Anwesen, der Rapper verstieß somit gegen seine Bewährungsauflagen und wurde nun zu einer achtmonatigen Haftstrafe verurteilt.

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Credit: Greg Doherty / GettyImages

Handschellen klickten ein weiteres Mal
In den vergangenen Monaten hat Soulja Boy unglaublich viele negative Schlagzeilen geschrieben und musste sich immer wieder bei seinen Fans, seiner Familie und seinen Freunden erklären. Nachdem er unter anderem Streit mit Chris Brown hatte und vom ehemaligen Profi-Boxer Mike Tyson auf einem Track gedisst worden war, backte er erst ganz kleine Brötchen und wurde schließlich wegen illegalem Waffenbesitz angeklagt. Im Januar 2017 fand bereits die eigentliche Anhörung statt, in welchem er erst seine Unschuld beteuerte, wenig später seine Meinung änderte und auf schuldig plädierte. Um der eigentlichen Freiheitsstrafe zu entkommen, hatte sich ein Richter erbarmt und ihm nicht nur 240 Stunden gemeinnützige Arbeit aufgebrummt, sondern auch ein Waffenverbot (samt Spielzeugwaffen) verhängt und ihn mit einer fünfjährigen Bewährungsstrafe laufen lassen …

Soulja Boy selbst hat sich seither an alle Auflagen halten müssen, niemandem mit Gewalt drohen dürfen und sich im Falle einer beruflichen Reise mit seinem Bewährungshelfer absprechen müssen. Doch natürlich hat sich der 28-Jährige nicht an die Vorgaben gehalten, die Handschellen klickten: Nachdem bei dem US-Künstler eingebrochen und Bargeld, Ketten, Uhren und ein Smartphone gestohlen worden war, erstattete er Anzeige. Die ortsansässige Polizei stattete DeAndre Cortez Way, so sein bürgerlicher Name, schließlich einen Besuch ab, schaute sich das Anwesen einmal genauer an und nahm Soulja Boy selbst fest. Munition, welche bei der Hausdurchsuchung und Sicherstellung von Beweisen vorgefunden worden war, brach ihm schließlich das Genick. Laut “CNN” sitzt der Künstler seit 20 Tagen in Untersuchungshaft und wurde schließlich zu einer Gefängnisstrafe von acht Monaten verurteilt, nachdem er gegen seine Bewährungsstrafe verstoßen hatte.

“Mein Mandant ist dankbar dafür, dass der zuständige Richter lediglich 240 Tage verhängt hat, obwohl die eigentliche Freiheitsstrafe anfangs auf zwei Jahre angesetzt worden war”, soll Anwalt Fred G. Minassian gegenüber der Nachrichtenagentur erklärt haben. “Sobald er wieder auf freiem Fuß ist, wird er sich an alle Vorschriften und Auflagen halten und mit den zuständigen Bewährungshelfern zusammenarbeiten wollen.”