Nachdem ProSieben am Sonntagabend, den 07. April 2019 die “Leaving Neverland”-Dokumentation ausgestrahlt hat, bezog Comedian Oliver Pocher Stellung und möchte mit "dem Menschen Michael Jackson" nichts mehr zu tun haben.

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Credit: Hannes Magerstaedt / GettyImages

Neue Schlagzeilen
Das Herz von US-Superstar und Idol Michael Jackson war bereits am 25. Juni 2009 stehen geblieben, nachdem dem Musiker Medikamente wie Benzodiazepine Diazepam, Midazolam und Lorazepam verabreicht worden waren, bevor man ihm eine tödliche Überdosis des Narkosemittels Propofol spritze. Doch auch ein Jahrzehnt nach dem Ableben des “Beat It”-Interpreten schreibt er noch immer indirekt Schlagzeilen. Sein ehemaliger Leibarzt Neil Ratner zum Beispiel sprach erst in der vergangenen Woche im exlusiven Interview mit Rob Green aus der bigFM-Morningshow über die damalige gemeinsame Zeit, plauderte über sein Buch “Rock Doc” und über Jackos Schlaflosigkeit und die verabreichten Medikamente, welche ihm am Ende das Leben kosteten …

Vorwürfe wegen sexuellem Missbrauch
Auch ist die Dokumentation “Leaving Neverland”, welche am 07. April 2019 erstmals via ProSieben im deutschen Free-TV ausgestrahlt worden war, in aller Munde und thematisiert die angeblichen Missbrauchsfälle von James Safechuck, inzwischen 40 Jahre alt, und Wade Robson, inzwischen 37 Jahre alt. Beide Männer sollen als Kinder von Jackson in den Bann gezogen und sexuell ausgebeutet worden sein. Doch nicht nur wir Normalos waren teils fassungslos, auch Comedian Oliver Pocher meldete sich bei seinen Followern auf Instagram zu Wort und gestand, dass er den Opfern den Rücken stärken würde: “Als Vater von Kindern die im gleichen Alter sind, kann ich bei aller Sympathie, die ich vor dem Künstler Michael Jackson hatte, seine Handlungen nur mehr als abstoßend finden. […] Wenn nur EIN Detail der ZAHLREICHEN Anschuldigungen bei EINEM Kind stimmt, reicht es schon sich DEUTLICH von dem Menschen Michael Jackson zu distanzieren.”

Pocher selbst beschrieb sich als “jemanden, der Michael Jackson als Künstler herausragend fand und dessen Konzert in New York besucht hat” und hofft dennoch, dass man solch einem Musiker “nicht mehr das Forum der Aufmerksamkeit durch Musicals, Gedenkstätten, Ausstellungen etc. geben” dürfte. Seine Follower möchte der Comedian dennoch nicht überzeugen, sondern gestand abschließend: “Macht Euch Euer Bild selbst.”

Hier geht’s zum eigentlichen Trailer von “Leaving Neverland”: