Anstatt Lidschatten benutzt Visagist John Benett bei Queen Bey nur noch Lippenstift und Rouge und benutzt letztere Produkte für die Augenlider der dreifachen Mutter.

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Credit: Kevin Mazur / GettyImages

Neue Phobie
Nachdem Alicia Keys bereits vor einigen Jahren erklärt hatte, dass sie keine Lust mehr hat, eine Maske zu tragen und ab sofort ohne Make-up aus dem Haus gehen und auf dem roten Teppich stehen würde, wurde sie von diversen Kolleginnen und Kollegen gehypt und bewundert. “Jedes Mal, wenn ich mein Eigenheim verlassen hatte, machte ich mir Sorgen, ob ich auch genug Schminke aufgelegt hatte. Was ist, wenn jemand ein Foto von mir macht? Was, wenn es im Netz veröffentlicht wird? Dies waren mein ängstlichen und oberflächlichen, aber ehrlichen Gedanken, die ich mir ständig gemacht hatte”, schrieb Keys in Lena Dunhams Newsletter “Lenny Letter” nieder und machte anderen mit dieser tapferen Entscheidung Hoffnungen.

Auch Kollegin Beyoncé scheint auf Lidschatten zu verzichten. Doch dieser Move hat einen anderen Grund: Wie Visagist John Benett im Interview mit dem “Hello!”-Magazin gestand, hat die dreifache Mutter im Laufe der Jahre eine neue Phobie entwickelt und Angst vor dem Augen-Make-up. “Ich muss sagen, seit sie älter geworden ist, geht sie ängstlicher mit Lidschatten um, als früher. Das ist vielleicht sogar etwas, womit sich andere Frauen identifizieren können. Sie fragt immer, 'wie viel zu viel' ist. Also experimentieren wir neuerdings eher mit Lippenstiften und Puder”, gestand Benett.

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Auch fügte der Visagist hinzu, dass sich Queen Bey eigentlich “echt gut selbst schminken” könnte, seine Hilfe manchmal gar nicht benötigen würde und er selbst von der “Pretty Hurts”-Interpretin etwas lernen konnte: “Sie zeigte mir, wie man künstliche Wimpern anbringt. Sie schneidet immer etwas weg und dann noch ein bisschen und bringt es dann am Auge an.”