Offen und ehrlich spricht Justin Bieber über die Suche nach seiner Identität und gesteht, dass er die “Depressionen von seiner Mutter und Aggressionsprobleme von seinem Vater vererbt” bekommen hat.

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Credit: BG015/Bauer-Griffin / GettyImages

Auf dem Weg der Besserung
Wenn man als Jugendlicher im Rampenlicht steht, sich nach seinen Managern und seinem Team richten muss und schon früh mit Drogen und Alkohol in Berührung kommt, im Luxus lebt und tun und lassen kann, was man möchte, kann man den Blick für die Realität und sich selbst schnell verlieren. Das zumindest hat der kanadische Superstar Justin Bieber gestanden, der bereits als 14-Jähriger Nummer-eins-Hits gedroppt hatte und im Privatjet um die Welt geflogen war. Im darauffolgenden Jahrzehnt schrieb er diverse negative Schlagzeilen, nahm an illegalen Autorennen teil, hatte Depressionen und nahm viele Drogen, wie er im neuesten Interview mit der US-Ausgabe der “Vogue” bestätigte und gestand, dass er sich in professionelle Behandlung begeben musste.

“Es ist so schwer für mich, Leuten zu vertrauen. Ich kämpfe mit dem Gefühl, dass mich viele Personen ausnutzen oder nicht wirklich für mich da sind und dass Journalisten etwas aus mir herausholen wollen und es dann gegen mich benutzen wollen. Ich habe einige schlechte Entscheidungen getroffen, auch in Beziehungen. Diese Fehler haben mein Vertrauen in mein Urteilsvermögen beeinträchtigt”, gestand Biebs in der Coverstory zur “Vogue”. “Ich habe mich selbst überschätzt und gedacht: ‘Die Leute lieben mich, ich bin der Hit.’ Das war es, was ich wirklich gedacht habe und wurde arrogant und zu einem Großkotz. Ich habe Sonnenbrillen im Haus getragen … Ich habe mich selbst dabei erwischt, wie ich Dinge getan habe, für die ich mich geschämt habe.”

Doch nicht nur diese Informationen gab der 24-Jährige preis, sondern fügte ebenfalls hinzu, dass er negative Angewohnheiten vererbt bekommen und Angst davor habe, neue Musik zu veröffentlichen. "Meine Mutter hatte Depressionen und mein Vater Aggressionsprobleme. Ich bin ziemlich wütend, dass sie mir beides vererbt haben. […] Der bloße Gedanke an Musik stresst mich. Seitdem ich 13 Jahre alt war, bin ich erfolgreich. Ich hatte nie wirklich eine Chance, herauszufinden, wer ich eigentlich bin und welcher Teil von mir wirklich daran beteiligt war. Ich brauchte einfach Zeit, um dies herauszufinden; wer bin ich, was möchte ich mit meinem Leben machen, meinen Beziehungen, wer ich wirklich sein möchte - all diese Dinge habe ich, während ich im Musikbusiness war, nicht mehr beachtet.”

Im Interview mit der “Vogue” gab Justin ebenfalls zu, dass er zu Beginn seiner Karriere tatsächlich er selbst war. Mit dem Erfolg wurde er hingegen so “hingebogen”, wie es sein Management wollte. “Sie haben mehr und mehr die Kontrolle übernommen.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Die komplette Coverstory kannst Du Dir HIER noch einmal durchlesen.