Nachdem Mitch Winehouse eine Hologramm-Tour seiner Tochter groß angekündigt und mit “Base Hologram” zusammengearbeitet hatte, gab die Firma ein Update bezüglich der Produktion und kündigte eine Pause an.

Amy Winehouse in Concert at The Ambassador - March 2, 2007

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Keine Hologramm-Amy
Im Oktober 2018 meldete sich Mitch Winehouse bei allen Fans zu Wort und gestand, dass er seine am 23. Juli 2011 an einer Alkoholvergiftung verstorbenen Tochter Amy auf eine ganze besondere Art und Weise ehren möchte und mit der Firma “Base Hologram” zusammengearbeitet habe. Gemeinsam mit einer Live-Band und Backgroundsängerinnen sollte die “Back to Black”-Interpretin in Form eines Hologramms auf Welttournee gehen, “digital überarbeitete” Tracks performen und alle Konzertbesucher vom Hocker hauen. “Das ist ein Traum für uns. Sie wieder auftreten zu sehen ist etwas Besonderes, das man nicht in Worte fassen kann. Die Musik unserer Tochter berührte die Leben von Millionen von Menschen und es bedeutet alles, dass ihr Vermächtnis auf diese innovative und bahnbrechende Art und Weise fortgeführt wird”, gestand Mitch vor vier Monaten.

Im Herbst 2019 hätte eigentlich der Startschuss für die ersten Shows fallen sollen, doch mittlerweile meldeten sich die Bosse von “Base Hologram” zu Wort und gaben bekannt, dass das Projekt nicht wie geplant in diesem Jahr fertiggestellt werden kann. Da sie “das Erbe von Amy auf höchstem Niveau und angemessen würdigen” wollen, könnten sie das Ebenbild des britischen Idols nicht rechtzeitig fertigstellen. Auf “besondere Herausforderungen und Empfindlichkeiten” sei die Firma ebenfalls gestoßen und möchte die Tournee dennoch nicht komplett abschreiben. “Bis dahin werden wir die Weltreise pausieren, um den besten Weg zu einer spektakulären und kreativen Produktion, die Amys Erbe auf dem höchsten Niveau ehren würde, finden zu können.”