Via Instagram gestand Sam Smith, dass er in der Vergangenheit unter seinem Körper gelitten und vor geplanten Fotoshootings wochenlang gehungert habe. Heute liebt er sich so, wie er ist.

Sam Smith

Credit: David M. Benett / GettyImages

Schluss mit lustig
Als Sam Smith seine eigene Single “Money on My Mind” auf den Markt gebracht hatte, war er süße 21 Jahre jung und ein richtiges Moppelchen. Und auch bei dem darauffolgenden Release seines Nummer-eins-Albums “The Lonely Hour”, mit welchem er die Welt umrundete, stand der britische Sänger mit über 20 Kilogramm mehr auf der Bühne und gestand seinen Fans während eines ausverkauften Konzerts in London, dass er Selbstzweifel hatte und daran dachte, für seinen Erfolg Gewicht verlieren zu müssen: “Ich hatte eine sehr grobe Idee von Dingen in meinem Kopf, die ich tun muss, um berühmt zu werden. Und ich dachte, wenn ich nur genug Gewicht verliere … dann würden mir die Leute zuhören. Aber in Wahrheit haben die Menschen dann angefangen mir zuzuhören, als ich anfing, ich selbst zu sein. Das erreichte ich dadurch, dass meine Musik ehrlich war. Dieses Album ist mein Tagebuch, ich habe nichts versteckt und ich werde auch auf meiner zukünftigen Platte nichts verstecken.“

Appelliert an Selbstliebe
Im Anschluss daran engagierte der Musiker einen persönlichen Coach, der ihn auf Tour begleitete und motivierte, sein Leben in den Griff zu bekommen. Und siehe da? Sam konnte mit viel Sport und einer ausgewogenen Ernährung einige Kilos abspecken. Via Instagram konnten seine Supporter Monat zu Monat sehen, wie selbstsicherer der mittlerweile 26-Jährige wurde und seinen Körper lernte zu akzeptierten. Statt sich demnach hinter einem Berg von Kleidung zu verstecken, präsentierte sich Sam Smith auf seinem Profil oben ohne am Strand und berichtete über seinen Kampf gegen das Übergewicht. “Wenn ich in der Vergangenheit ein Fotoshooting hatte und nur ein T-Shirt tragen sollte, habe ich wochenlang gehungert, das geschossene Bild ausgewählt und es schließlich wieder [von allen sozialen Medien] gelöscht. Gestern habe ich mich dazu entschieden, mich endlich zu wehren. Ich fordere meinen Körper zurück und höre damit auf, diese Brust und diese Hüften ändern zu wollen, die meine Mutter und mein Vater schufen und bedingungslos lieben”, schrieb der “Writing’s on the Wall”-Interpret nieder.

“Manche von euch werden den Schnappschuss wohl als Narzissmus oder Angeberei abstempeln, wenn du jedoch weißt, wie viel Überwindung mich dieser Post gekostet hat und wie sehr ich als Kind unter meinem Körper gelitten habe, würdest du so etwas nicht denken. […] Ich werde mit dem Scheiß-Spiegel immer auf Kriegsfuss sein, aber dieses Shooting und dieser Tag waren ein Schritt in die verdammt richtige Richtung.”

 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Im Untertitel des Beitrags bedankte sich Sam Smith ebenfalls bei seinem Freund und Fotografen Ryan Pfluger, der das Bild geschossen und bei welchem sich der britische Musiker “noch nie sicherer gefühlt” hat.