Nachdem Nicki Minaj ihre Kollegin ein weiteres Mal in ihrer Queen-Radioshow erwähnt hatte, möchte Cardi B die ganze Angelegenheit persönlich klären und machte eine Kampfansage, die sich gewaschen hat.

 Nicki Minaj and Cardi B at Heavenly Bodies: Fashion & The Catholic Imagination Costume Gala

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Schlägerei und Verleumdungen
Dass Nicki Minaj Millionen von Fans hat, eine der erfahrensten und angesagten Rapperinnen der Welt ist und auf die Unterstützung von Kollegen wie J.Cole, Lil Wayne und Co. bauen kann, hat sie schon in der Vergangenheit bewiesen. Vor allem aber hat die aus Trinidad und Tobago stammende Interpretin sich den Hinter aufgerissen, um heute so erfolgreich sein zu können, stand vor mehr als einem Jahrzehnt erstmals auf der Bühne und hat sich mit ihrer schrillen Art, coolen Beats und einzigartigen Performances einen Namen gemacht. Dass Minaj etwas genervt reagiert, sollte ihre eine Newcomerin den Rang ablaufen, ist natürlich verständlich. Kein Wunder also, dass Nicki seit gut einem Jahr gegen Cardi B wettert, welche mit ihrer Debütsingle Bodak Yellow direkt einen US-Rekord aufgestellt hat und ihr erstes Album Invasion of Privacy ebenfalls an der Spitze der Charts in Amerika platzieren konnte.

Mit vielen Diss-Lines in neuen Tracks, verbalen Rundumschlägen in Interviews und zuletzt selbst einer Schlägerei bei einer Party während der New Yorker Fashion Week hatten beide Rapperinnen die Aufmerksamkeit auf ihren Streit gelenkt und könnten diesen nun ein für alle Mal aus der Welt schaffen. Geht es nach Cardi B, würde sie den Beef gerne persönlich klären und möchte nicht, dass ihre Kollegin ihren Namen noch einmal in den Mund nimmt oder schlecht über sie redet. Wie du mich als das wilde Tier bezeichnest und sagst, dass ich dich attackiert habe, dass du gedemütigt warst. Du hast das Opfer gespielt, aber jetzt bist du der Gangsta. Du musst eine Seite wählen. Willst du das Opfer sein oder willst du der Gangsta sein? Du lügst so viel, dass du nicht mal mit deinen verdammten Lügen Schritt halten kannst, erklärte die Bodak Yellow-Interpretin in ihrer Instagram-Story und fügte hinzu, dass sie Nicki Minaj verklagen wollen würde, würde jene noch einmal über ihre Karriere oder Person sprechen. Vor allem aber habe sie niemals einen sogenannten Payola benutzt - also DJs und Redakteure dafür bezahlt, dass sie ihre Musik spielen - und habe sich ihren Erfolg selbst zuzuschreiben.

Du sagst, du hast es satt, darüber zu reden. Auch mich ermüdet es, darüber zu reden. Ich bin die ganze Internet-Scheiße satt. Wir können darüber reden oder es auskämpfen. Ich bin für beides offen. Aber ich bin das Hin und Her leid. Ich mache da nicht mit, fügte Cardi B abschließend hinzu und wundert sich wahrscheinlich über eine Erklärung ihrer Rivalin:

Via Twitter schrieb Nicki letzten Endes folge übersetzten Worte nieder: Ok Leute, lasst uns von nun an auf positive Dinge konzentrieren. Wir sind alle so gesegnet. Ich weiß, dass dieses Zeug für viele Leute unterhaltsam und lustig ist, aber ich werde diesen Unsinn nicht mehr diskutieren. Vielen Dank für die Unterstützung und Ermutigung Jahr für Jahr. Ich liebe euch.

Ob sie den Streit damit ein für alle Mal beendet hat?