Die “No Tears Left To Cry”-Interpretin möchte ihren Fans Mut machen, sprach erneut über ihre Panik- und Angstattacken und wie sie jene aus ihren Gedanken vertreiben kann.

Ariana Grande arrives at the 2016 American Music Awards at Microsoft Theater

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Hatte schon immer Angstattacken
“Als ich von der [‘Dangerous Woman’]-Tour nach Hause gekommen war, hatte ich verrückte Schwindelanfälle und dieses Gefühl, als könnte ich nicht atmen. Ich konnte in einer guten Laune und glücklich sein und mich gut fühlen und trotzdem hat es mich auf einmal überkommen. Ich hatte schon immer mit Angststörungen und Panikattacken zu kämpfen - es war jedoch nie körperlich. Es gab da diese paar Monate, in denen ich mich total auf den Kopf gestellt gefühlt habe”, berichtete Ariana Grande bereits im Juli 2018 gegenüber den Redakteuren der “ELLE” und sprach über Folgen des Anschlags nach ihrem Konzert im britischen Manchester, bei welchem sich ein 22-jähriger Mann in die Luft gesprengt und 22 weitere Seelen mit den Tod gerissen hatte.

Nach weiteren Niederlagen, dem Tod von ihrem ehemaligen Freund Mac Miller und der Trennung von ihrem Ex-Verlobten überkam es Ariana Grande schließlich ein weiteres Mal, sodass sie sich via Twitter bei ihren Fans zu Wort meldete und gestand: “Kann ich bitte einen Tag haben, der ok läuft. Nur einen. Bitte. […] Ich bin so müde. Bitte … […] Es war einfach ein harter Monat und ich versuche wieder auf die Beine zu kommen. Es ist schwer und ich bin auch nur ein Mensch und müde. Ich hätte es nicht tweeten sollen und möchte euch nicht verunsichern.”

Möchte anderen Helfen
Dass die 25-Jährige noch immer mit Angststörungen zu kämpfen hat, berichtete sie einmal wieder in einem britischen TV-Spezial der BBC und erklärte offen und ehrlich, dass sie von ein auf die andere Sekunde plötzlich negativ eingestellt sei und daran erst einmal nichts ändern könnte. “Ich fühle mich fast schuldig, dass ich mit Angststörungen zu kämpfen habe, weil sich alles nur in meinem Kopf abspielt, aber es ist verrückt, wie mächtig diese Gedanken sind. Man durchlebt Höhen und Tiefen. Manchmal können Wochen vergehen, in denen man keinerlei Symptome hat ... und dann gibt es plötzlich wieder einen Auslöser und die Angst zieht dich tagelang runter.”

Vor allem aber bedankt sie sich bei ihren Fans im Netz und gibt jenen einen Ratschlag mit auf den Weg “Das Wichtigste ist, dass man sich daran erinnert ... jeder hat das. Spreche mit deinen Lieben, wende dich an jemanden, besonders deine Online-Freunde. Wendet euch aneinander. Ich selbst bin sehr glücklich, […] das sich meine Mutter habe und mit ihr über alles sprechen kann.”

Das komplette Spezial wird am Donnerstag, den 1. November 2018 von der BBC ausgestrahlt.