14 Jahre nach dem Release der Single “Bad Girl” konnte Daniel Marino vor Gericht siegen, ihm wurde ein Schadensersatz von 38 Millionen Euro zugesprochen.

Usher attends the 2016 'Tina Brown Live Media's American Justice Summit'

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Satz mit X
Erst vor wenigen Tagen feierte Usher seinen 40. Geburtstag, releaste kurz zuvor seine Überraschungs-LP “A” und erfreute damit all seine Fans. Doch wirklich glücklich scheint der Musiker aktuell nicht sein zu können und muss sich mit einem verlorenen Rechtsstreit zufriedengeben. Das zumindest erklärte das Team der “Philadelphia Inquirer” und berichtete über Daniel Marino, welcher seinen ehemaligen Boss in die Knie zwang. Genau genommen hatte der Songwriter den Track “Club Girl” mit zwei seiner Kollegen vor mehr als 14 Jahren verfasst und US-Superstar Usher überlassen. Unter dem Namen “Bad Girl” wurde das Lied schließlich auf der LP “Confessions” veröffentlicht, doch bislang hatte Marino noch keinen Cent von Verkauf und Streaming-Einheiten gesehen …

Sieg vor Gericht
Mit einem Team von Anwälten ging der Songwriter gegen Usher vor und wurde in der vergangenen Woche in Philadelphia vorgeladen. Der Musiker selbst war nicht mit am Start und verlor den Rechtsstreit. Da die LP “Confessions” allein in den USA über 10,3 Millionen Mal an den Mann gebracht und in Kanada mit sechsfach Platin und in Neuseeland sowie Großbritannien mit fünffach Platin ausgestattet wurde, wird Usher tief in die Tasche greifen und eine Schadensersatzforderung von 38 Millionen Euro nachkommen müssen. Ob er Revision einlegt, ist derweil noch nicht bekannt gegeben worden.