Via Twitter kontaktierte Rihanna die deutsche Bundeskanzlerin und erklärte ihr, dass unsere Bundesrepublik auf mehr Bildung in ärmeren Ländern setzen sollte.

Rihanna speaks onstage during Rihanna's 4th Annual Diamond Ball

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RiRi bittet um Hilfe
Rihanna ist ein Superstar, der nicht nur viele Alben an den Mann bringt, ihre eigene Modekollektion mit Puma hat und unter den Flaggen von Fenty Beauty und Savage X Fenty ihre eigenen Produkte verkaufen kann, sondern sich auch in der Position befindet, extrem viel Macht und Druck ausüben zu können. Via Twitter bewies die 30-Jährige dies ein weiteres Mal und bat die deutsche Bundeskanzlerin in einem Post um Hilfe.

Hallo Entwicklungsminister Gerd Müller und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ich bin begeistert, dass Deutschland Bildung zur Priorität macht, erklärte Rihanna, der 87,5 Millionen Menschen auf dem Mikroblogdienst folgen und fragte direkt mal nach, ob sie in diesem Jahr einen größeren Einsatz zur Förderung der Schulbildung in armen Ländern zeigen werden. Dabei geht es RiRi speziell um die Organisation Globale Bildungspartnerschaft - kurz GPE, für welche sich die Diamonds-Interpretin als Botschafterin einsetzt. Das von der Weltbank unterstützte Bündnis GPE sorgt dafür, dass Kinder in Entwicklungsländern im schulischen Sinne nicht auf der Strecke bleiben.

In dem im Tweet eingefügten Post der britischen Guardian veröffentlichte Rihanna ebenfalls einen Brief an alle Regierungschefs Europas und erklärte: Wenn wir es schaffen, das Bildungsdefizit in Entwicklungsländern zu schließen, gewinnen alle.

Der Twitter-Account des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - kurz BMZ, antwortete Rihanna im Übrigen bereits und erklärte ihr, dass die Bundesrepublik Deutschland ebenfalls auf Bildung setzt, jährlich 550 Millionen Euro für andere Länder zur Verfügung stellt und sich auch weiterhin bemühen würde, die Armut in einigen Teilen der Welt zu beenden.