Der 37-jährige Manager sprach erneut über den Absturz seines Schützlings und erklärte, dass Justin Bieber den “Preis für seinen Ruhm und all den Erfolg” schon früh hätte zahlen müssen und ununterbrochen Drogen nahm.

Justin Bieber and Scooter Braun backstage during the One Love Manchester Benefit Concert

Credit: Kevin Mazur / GettyImages

Manager sprach Klartext
Schon in der Vergangenheit haben wir alle immer mal wieder mitbekommen, dass Justin Bieber gestresst, ausgelaugt und verzweifelt war, sich mit den falschen Freunden abgegeben hatte und schließlich nur noch negative Schlagzeilen schrieb. Im Anschluss wandte sich sein Manager, Scooter Braun, an die Journalisten des “Wall Street Journals” und erklärte, dass der kanadische Superstar tatsächlich einen Zusammenbruch erlitten und Probleme verursachte, welche nicht mehr so einfach zu vergessen waren. Im Oktober 2017 sagte Braun: “Wir gingen durch die Hölle und das jeden Tag. Er war ganz unten angekommen und Investoren sagten mir: ’Es ist vorbei. Konzentriere dich auf etwas anderes. Dieses Kind ist fertig.’ Doch ich habe Justin ein Versprechen gegeben, als er 13 Jahre alt war und das werde ich niemals brechen. Ich werde ihn niemals aufgeben und bin dankbar dafür, dass ich ihn noch immer an meiner Seite habe.”

Dass es noch schlimmer war, als wir bislang vermuteten, lässt ein neues Interview mit dem Manager vermuten. In Van Lathans "The Red Pill Podcast" packte der 37-Jährige jetzt aus und gestand Biebers Drogensucht: “Es gab eine Zeit, in welcher ich fast jeden Abend ins Bett ging und wusste, dass er das Geld hatte, um sich so weit es geht von mir zu entfernen. Und ich dachte, ich würde ihn verlieren. Das war der Zeitpunkt, an welchem ich ihm verboten hatte, zu arbeiten. Er hatte mich angeschrien, wollte Songs veröffentlichen und auf Tour gehen. Doch ich wusste, dass er es nicht überleben würde. Ich wollte ihn nicht ausnutzen, wir haben kein Geld verdient in der Zeit, ich wollte ihn einfach nur beschützen und dafür sorgen, dass er gesund wird. Ich dachte, er würde sterben. Ich dachte, er würde eines Abends schlafen gehen und am nächsten Morgen nicht mehr aufwachen, weil er so viel Scheiße in seinem Körper hatte.”

Für seine Taten bejubelt werden möchte der Manager dennoch nicht und sagte abschließend, dass Biebs sich selbst geändert und die Finger von allem gelassen hatte.

Den besagten Ausschnitt aus dem Podcast kannst Du Dir hier anhören: