Damit Schwarzmarkthändler von seinen Shows keinen Profit erwirtschaften können, sorgte Ed Sheeran zum Bedauern seiner Fans dafür, dass Tickets von Drittanbietern bei seiner Show in Berlin nicht akzeptiert werden.

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Credit: Andreas Rentz / GettyImages

Ed Sheeran gegen Schwarzmarkthändler
“Wir sind vehement gegen die unethischen Praktiken der Zweitvermarktung. Wir haben ein Schreiben aufgesetzt und dieses an all unsere Partner, die Promoter, die Veranstaltungsorte und Ticketfirmen versendet. Wir erwarten von diesen, dass sie die Konzertkarten verkaufen und zwar direkt an den Fans”, erklärte ein Pressesprecher der Plattenfirma “Atlantic Records” im Februar 2017 und wollte damit den Wunsch des Musikers Ed Sheeran berücksichtigen, der sich vehement gegen Schwarzmarkthändler ausspricht. Die Leidtragenden sind dabei dennoch seine Fans, die am Donnerstag, den 19. Juli 2018 vor dem Berliner Olympiastadion anstanden und am Einlass abgewiesen wurden.

“Wir haben die Karten für 500 Euro gekauft, eine bei Viagogo, eine bei Ebay. Da stehen fremde Namen drauf und die werden hier nicht umpersonalisiert. Jetzt haben wir hier für 200 Euro neue Karten gekauft”, beschwerte sich Besucherin Katja Seidel laut “RBB24” und soll nur eine von tausenden Sheeran-Supportern gewesen sein, die sich am sogenannten “Troublecountern” gemeldet hatten, nachdem es Probleme mit ihren Tickets gab.

Twitter-User “WinBoTux” meldete sich ebenfalls zu Wort und gestand: “So verständlich der Gedanke gegen den Schwarzmarkt ist... Am Ende verdient seine Agentur an den Fans doppelt. Die Tickets waren ja offenbar echt und wurden somit auch schon mal bezahlt. Aber wer 700€ für ein Konzert ausgibt, dem ist nicht mehr zu helfen.”