Nachdem beide Rapper für einige Filme und Serien Songs aufgenommen oder gleich den kompletten Streifen produziert haben, sollen sie noch immer nicht finanziell entschädigt worden sein.

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Wollen entschädigt werden
Eminem und Jay-Z sind nicht nur erstklassige Rapper, welche ihre eignen Tracks produzieren und veröffentlichen, sie schreiben und nehmen ebenfalls Projekte für andere Künstler und Firmen auf und werden im Anschluss am kommerziellen Erfolg beteiligt. Für den Streifen “Southpaw”, welcher 2015 in die Kinos kam und Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle präsentierte, hat Em zum Beispiel den Titelsong “Phenomenal” und die Gwen Stefani-Kooperation zu “Kings Never Die" aufgenommen. Doch für seine Arbeit bezahlt worden sein soll der aus Detroit stammende Künstler noch immer nicht. Stattdessen hat sein Team die Weinstein Company und den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein verklagt und fordert nun seinen Anteil -  umgerechnet rund 310.000 Euro.

Produzierte Serien
Kumpel Jay-Z befindet sich aktuell in derselben Lage. Laut “RollingOut” wurde auch er für seine Teilnahme an der Show “Browder” nicht vergütet und fordert über 200.000 Euro. Für den Verkauf seiner “Rest in Power: The Trayvon Martin Story”-Serie soll Beyoncés Ehemann ebenfalls noch über 400.000 Euro erstreiten wollen, nachdem sich die Weinstein Company alle Rechte sicherte und diese gewinnbringend weiterverkaufte.

Unterdes soll ein Pressesprecher von Harvey Weinsteins Firma erklärt haben, dass sie Jay-Z kein Geld schulden würden und dessen Klage sowie die damit verbundene Forderung irrsinnig sei.